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Aktien Europa Eröffnung: Etwas fester - Gute Vorgaben; Warten auf die Fed

Die europäischen Standardwerte sind am Dienstag zumeist etwas fester gestartet. Gute Vorgaben der US-Börsen und aus Asien haben die Aktienindizes zu Handelsbeginn in Richtung ihrer Jahreshochs getrieben, hieß es am Markt.

dpa-afx PARIS. Die europäischen Standardwerte sind am Dienstag zumeist etwas fester gestartet. Gute Vorgaben der US-Börsen und aus Asien haben die Aktienindizes zu Handelsbeginn in Richtung ihrer Jahreshochs getrieben, hieß es am Markt. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend hielten sich einige Investoren zurück, während Euro und Öl keine neuen Impulse geben.

Der Leitindex Eurostoxx50 gewann zuletzt 0,44 Prozent auf 2 941,29 Zähler, der Stoxx50 stieg um 0,17 Prozent auf 2 784,03 Punkte. Der Euronext 100 legte 0,30 Prozent auf 656,17 Zähler zu. In Paris gewann der CAC 40 0,39 Prozent auf 3 820,81 Punkte, der SMI stieg in Zürich um 0,30 Prozent auf 5 641,70 Zähler.

Autowerte standen im Fokus. Goldman Sachs hatte den europäischen Autosektor am Morgen von "Cautious" auf "Neutral" hochgestuft. Zudem hat der europäische Herstellerverband Acea einen Anstieg der PKW-Neuzulassungen im November um 7,6 Prozent in Gesamteuropa und um 9,5 Prozent in Westeuropa vermeldet. Renault gewannen in Paris 1,17 Prozent auf 60,35 Euro, PSA Peugeot Citroen legten unterdurchschnittliche 0,38 Prozent auf 45,47 Euro zu. Michelin kletterten mit plus 1,84 Prozent auf 44,81 Euro an die Cac40-Spitze. Der Reifenhersteller will seine Preise in Europa bis Juli 2005 um durchschnittlich fünf Prozent erhöhen.

Fiat-Aktien legten 0,02 Prozent auf 5,86 Euro zu. Der Autobauer verhandelt mit General Motors über eine Lösung im Beteiligungsstreit vor wegen der Bewertung einer Verkaufsoption. Eine vor fünf Jahren ausgehandelte Verkaufsoption sieht vor, dass Fiat vom 1. Januar 2005 an seine Autosparte zum Marktpreis komplett an den US-Konzern veräußern kann. San Paolo-IMI verloren 1,23 Prozent auf 10,22 Euro. Händlern zufolge verkauft die Deutsche Bank 37 Mill. Aktien der Bank. Die Preisspanne liegt bei 9,95 bis 10,15 Euro.

In Zürich rückten Zurich Financial Services (ZFS) mit plus 2,96 Prozent auf 187,70 Schweizer Franken an die SMI-Spitze. Die Finanzgruppe hatte einen Rechtsstreit in den USA mit einem Vergleich über 47,5 Mill. Dollat abschließen können.

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