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Aktien Europa Eröffnung: Freundlich - Gute Vorgabe; Ölpreis und Dollar bremsen

Europäische Standardwerte sind am Donnerstag zumeist etwas fester gestartet. Die guten Vorgaben der Wall Street mit einigen Indizes auf dem höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren stützten den Markt. Allerdings bremsten der wieder höhere Ölpreis und der schwache Dollar den Markt.

dpa-afx PARIS. Europäische Standardwerte sind am Donnerstag zumeist etwas fester gestartet. Die guten Vorgaben der Wall Street mit einigen Indizes auf dem höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren stützten den Markt. Allerdings bremsten der wieder höhere Ölpreis und der schwache Dollar den Markt.

Der Leitindex Eurostoxx50 gewann zuletzt 0,16 Prozent auf 2 926,50 Zähler, der Stoxx50 stieg um 0,19 Prozent auf 2 783,52 Punkte. Der Euronext 100 legte 0,14 Prozent auf 654,70 Zähler zu. In Paris gewann der CAC 40 0,15 Prozent auf 3 807,91 Punkte.

ABN Amro standen mit plus 1,87 Prozent auf 19,10 Euro an der Eurostoxx50-Spitze. Die niederländische Großbank will 2 850 Stellen abbauen. Dadurch entstünden in 2004 Belastungen von netto 530 Mill. Euro, ab 2007 soll die jährliche Ersparnis bei 770 Mill. Euro liegen. ABN bestätigte die Jahresprognose 2004: Der Überschuss vor Sonderposten soll um mindestens zehn Prozent steigen. Sanofi-Aventis gewannen 1,14 Prozent auf 57,45 Euro.

Veolia gewannen 0,08 Prozent auf 25,17 Euro. Der französische Versorger übernimmt wie erwartet für 370 Mill. Euro den 74,9-Prozent-Anteil der insolventen TXU Europe an der Braunschweiger Versorgungs-AG. Die restlichen 25,1 Prozent werde die Stadt Braunschweig halten. Das Unternehmen versorgt die Stadt mit Wasser, Gas und Strom und setzt jährlich 300 Mill. Euro um.

Der paneuropäische Börsenbetreiber Euronext hat der "Financial Times" zufolge Morgan Stanley und ABN Amro engagiert, um sie wegen eines Gegengebots für den britischen Börsenbetreiber London Stock Exchange (LSE) zu beraten. Zum Wochenstart hatte die Deutsche Börse ein Angebot in Höhe von 530 Pence je Aktie vorgelegt. Euronext-Aktien legten 0,73 Prozent auf 21,93 Euro zu.

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