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Aktien Europa Eröffnung: Freundlich - Warten auf neue Impulse

Bei dünner Nachrichtenlage und ohne neue Impulse aus dem späten US-Handel sind die europäischen Aktienindizes am Montag zumeist gut behauptet gestartet. Unter anderem von der US-Notenbanksitzung am Dienstag würden neue Impulse erwartet, hieß es am Markt.

dpa-afx PARIS. Bei dünner Nachrichtenlage und ohne neue Impulse aus dem späten US-Handel sind die europäischen Aktienindizes am Montag zumeist gut behauptet gestartet. Unter anderem von der US-Notenbanksitzung am Dienstag würden neue Impulse erwartet, hieß es am Markt. Unterdessen sorgten Übernahmespekulationen besonders in London für starke Kursausschläge bei den Werten aus der zweiten Reihe.

Der Leitindex Eurostoxx50 gewann zuletzt 0,44 Prozent auf 2 916,74 Zähler, der Stoxx50 stieg um 0,26 Prozent auf 2 767,36 Punkte. Der Euronext 100 legte 0,34 Prozent auf 650,56 Zähler zu. In Paris gewann der CAC 40 0,45 Prozent auf 3 785,31 Punkte, der SMI stieg in Zürich um 0,46 Prozent auf 5 607,20 Zähler.

Versicherer setzten sich im frühen Handel an die Spitze der Indizes. Im Eurostoxx50 standen AXA mit plus 1,62 Prozent bei 18,14 Euro ganz oben, Aegon legten 1,22 Prozent auf 9,98 Euro zu. In Zürich stiegen Swiss Life Holding um 0,29 Prozent auf 175,50 Franken.

Zu den Verlierern zählten dagegen Ölwerte, nachdem der Rohölpreis am Freitagabend nochmals unter Druck geraten war. In Asien erholte sich der Ölpreis leicht. ENI verloren 1,22 Prozent auf 9,98 Euro, Total gaben 0,12 Prozent auf 161,20 Euro ab. Lehman hatte am Morgen den europäischen Ölsektor von "Positive" auf "Neutral" abgestuft.

Aktien des Luft- und Raumfahrtkonzerns European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) verloren 3,55 Prozent auf 22,25 Euro. Bei EADS spitzt sich der Führungsstreit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zufolge zu. EADS will 2005 von der zunehmenden Erholung in der Luftfahrtbranche profitieren und erwartet einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Goldman Sachs hatte die Aktien am Morgen von "Outperform" auf "In-Line" hochgestuft.

France Telecom verloren 0,37 Prozent auf 24,13 Euro. Der Ex-Monopolist wird auf Druck der Regulierer spezielle Telefonkosten senken. Ab dem 17. Januar würden die Gebühren für Gespräche vom Festnetz zum Mobilfunknetz um 14 bis 15 Prozent zurück genommen. Zudem wurde in Paris bekannt, dass Essilor International neues Mitglied im französischen CAC-40 wird. Anfang Januar wird der Brillenhersteller den Cateringanbieter Sodexho Alliance ersetzen.

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