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Aktien Europa Eröffnung: Geringe Verluste trotz meist guter Zahlen

Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag das Vortagesniveau knapp behauptet. Der Eurostoxx 50 sank um 0,11 Prozent auf 2 869,02 Punkte. Der Euronext 100 gab um 0,47 Prozent auf 647,85 Zähler nach. In Paris sank der CAC-40-Index um 0,11 Prozent auf 3 780,89 Punkte.

dpa-afx PARIS. Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag das Vortagesniveau knapp behauptet. Der Eurostoxx 50 sank um 0,11 Prozent auf 2 869,02 Punkte. Der Euronext 100 gab um 0,47 Prozent auf 647,85 Zähler nach. In Paris sank der CAC-40-Index um 0,11 Prozent auf 3 780,89 Punkte. Der Schweizer SMI sank um 0,20 Prozent auf 5 597,00 Punkte.

Die US-Notenbank hatte den Leitzins am Vorabend wie erwartet zum vierten Mal in diesem Jahr um 25 Basispunkte auf zwei Prozent angehoben und zugleich weitere moderate Erhöhungen signalisiert. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete am Morgen im elektronischen Handel 48,65 Dollar und damit 21 Cent weniger als am Vortag. Der Ölpreis bleibt damit weiter deutlich von seinem jüngsten Rekordwert von 55,67 Dollar entfernt.

In der Schweiz geriet die Aktie der Roche Holding AG ins Blickfeld der Anleger und sank mit dem Marktdurschnitt um 0,20 Prozent auf 125,30 Franken. Das Hepatitis-C-Medikament Pegasys hatte von der European Medicines Agency (Emea) eine Freigabe erhalten. Studien hatten die Wirksamkeit des Roche-Mittels bei einer bestimmten Patientengruppe bewiesen, hieß es.

In Amsterdam legte die Aktie des Versicherers Aegon um 0,16 Prozent auf 9,44 Euro zu. Aegon hatte für das dritte Quartal einen Gewinn pro Aktie von 0,29 Euro und einen Gewinn von 448 Mill. Euro vorgelegt.

Konkurrent Assicurazioni Generali war in Mailand gut behauptet und stieg um 0,02 Prozent auf 23,41 Euro. Generali hatte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres einen Konzerngewinn von 168 Mill. Euro erzielt. Das Ergebnis bestätige die Gewinnprognose von mindestens 200 Mill. Euro im Gesamtjahr 2004, hieß es.

Überzeugen konnte die Wiener Börse die Neumonatsbilanz vom österreichischen Mineralölunternehmen OMV AG nicht. Die Aktie sank um 0,42 Prozent auf 206,50 Euro nach. OMV hatte in den ersten drei Quartalen 2004 ihren Betriebserfolg stärker als erwartet gesteigert. Das Ebit wuchs um 56 Prozent auf 742 Mill. Euro, gab der Konzern am Donnerstag bekannt. Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs von 49 Prozent auf 710 Mill. Euro erwartet.

Der spanische Wettbewerber Repsol-YPF SA konnte den Gewinn im dritten Quartal deutlich steigern und dabei die Analystenerwartungen übertreffen. Die Aktie war bei Plus 0,16 Prozent auf 17,41 Euro behauptet.

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