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Aktien Europa Eröffnung: Knapp behauptet - Swatch stark unter Druck

Die europäischen Aktien haben sich am Freitag knapp behauptet. "Den Aktienmarkt bewegen heute zwei Dinge: Einerseits die negativen Vorgaben aus den USA und Japan, andererseits die positiven Zahlen von Dell", sagte ein Börsianer. Die Börse gewichte derzeit das Negative höher.

dpa-afx PARIS. Die europäischen Aktien haben sich am Freitag knapp behauptet. "Den Aktienmarkt bewegen heute zwei Dinge: Einerseits die negativen Vorgaben aus den USA und Japan, andererseits die positiven Zahlen von Dell", sagte ein Börsianer. Die Börse gewichte derzeit das Negative höher.

Der Eurostoxx50 gab um 0,10 % auf 2 586,23 Punkte nach. Der Stoxx50 fiel um 0,19 % auf 2 550,35 Zähler. Der Euronext 100 sank um 0,34 % auf 594,55 Punkte. Der CAC 40 verlor 0,28 % auf 3 484,54 Punkte.

Die Aktienmärkte an der Wall Street hatten am Vortag wegen des enttäuschenden Ausblicks von Hewlett-Packard und einem neuen Rekordhoch beim Ölpreis schwach geschlossen. In Japan ging es wegen des enttäuschenden Wirtschaftswachstums deutlich nach unten. Etwas Unterstützung erhalte der Markt von den positiven Dell-Zahlen , sagten Börsianer. Der US-Computerhersteller hatte mit seinen Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal die Analystenerwartungen getroffen.

Die Aktien von Swatch rutschten zeitweise auf eine Jahrestief und gaben zuletzt um 6,98 % auf 136,50 Schweizer Franken nach. Laut Medienberichten haben zwei Ex-Manager die Swatch Group der Steuerhinterziehung bezichtigt. Zudem habe das Uhren-Unternehmen Zollabgaben hinterzogen, schreibt das "Wall Street Journal Europe" (Freitagsausgabe).

Air France gaben im Einklang mit dem Gesamtmarkt um 0,17 % auf 11,76 ? nach. Die französische Fluggesellschaft hat ihren Umsatz im ersten Quartal infolge der Fusion mit KLM kräftig gesteigert. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 4,463 (3,009) Mrd. ? gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Darin seien erstmals zwei Monatsumsätze von KLM berücksichtigt. Auf unveränderter Basis betrug der Umsatzanstieg 12,3 %.

Julius Bär Holding stiegen um 5,55 % auf 342,50 Schweizer Franken. Händler äußerten sich sehr zufrieden zu dem Ausblick von Julius Bär. Die Schweizer Bankgruppe hatte gesagt, sie sehe nach der Bilanz für das erste Halbjahr dem Rest des Jahres "zuversichtlich" entgegen.

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