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Aktien Europa Eröffnung: Knapp behauptet - warten auf neue Impulse

Bei insgesamt dünner Nachrichtenlage haben sich die europäischen Standardwerte im frühen Handel am Dienstag zumeist knapp behauptet.

dpa-afx PARIS. Bei insgesamt dünner Nachrichtenlage haben sich die europäischen Standardwerte im frühen Handel am Dienstag zumeist knapp behauptet. "Es fehlen die entscheidenden Impulse und bis zu den Konjunkturdaten aus den USA am Nachmittag und der Eröffnung an Wall Street dürfte nicht viel passieren", sagte ein Händler. Zudem blickten Börsianer auf den am Donnerstag erwarteten Quartalszwischenbericht von Intel .

Der Leitindex Eurostoxx50 verlor im frühen Geschäft 0,07 Prozent auf 2 889,16 Zähler, der Stoxx50 fiel um 0,12 Prozent auf 2 749,26 Punkte. Der Euronext 100 gab 0,20 Prozent auf 646,90 Zähler ab. In Paris verlor der CAC 40 um 0,21 Prozent auf 3 772,57 Punkte.

Der Schweizer Pharmakonzern Roche verteuerte sich um 0,08 Prozent auf 121,70 Schweizer Franken. Das Krebs-Medikament Avastin kann Ergebnissen der Phase-III-Studie zufolge das Leben von an Darmkrebs erkrankten Menschen verlängern. Novartis-Aktien verloren am "Research & Development Day" des Pharmaunternehmens 0,81 Prozent auf 55,40 Franken. Helabatrust zufolge verzögert sich die Prexige-Zulassung.

In Paris gewannen Thomson-Papiere 0,61 Prozent auf 18,05 Euro. Der französische Technologiekonzern hat einen Zwei-Jahres-Plan vorgestellt, in dem die Gruppe auf die Bereiche Medien und Unterhaltung refokussiert werden soll. Die Unternehmensziele für den Kapitalzufluss in den Jahren bis 2006 blieben unberühert.

Unaxis-Holding-Aktien legten in Zürich 0,69 Prozent auf 117,30 Schweizer Franken zu. Der Technologiekonzern will den Fokus der Konzernentwicklung längerfristig auf die ertrags- und wachstumsstarken Geschäftsfelder in der Dünnschicht- und Vakuumtechnologie zu konzentrieren. Das Segment Halbleiterausrüstung soll grundlegend restrukturiert werden.

Bulgari-Titel verloren in Mailand 1,95 Prozent auf 8,70 Euro. Händlern zufolge belastet eine Aktienplatzierung. Die CSFB gibt 5,9 Mill. Papiere des Luxusgüter-Anbieters aus dem Familienbesitz ab.

Einige Titel werden auch von Analystenkommentaren bewegt: So haben die Analysten der CSFB ihr Urteil für den französischen Baustoffhersteller Lafarge von "Neutral" auf "Outperform" erhöht. Die Aktien waren mit plus 0,57 Prozent auf 70,25 Euro der größte Gewinner im Eurostoxx50. ABN Amro hat Stmicroelectronics-Aktien von "Add" auf "Buy" hochgestuft. Der Markt sei zu negativ für die Aktien des Chipherstellers eingestellt - der Titel verliert 0,13 Prozent auf 15,24 Euro.

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