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Aktien Europa Eröffnung: Leichte Gewinne - Frühe Verluste wieder ausgeglichen

Nach einem schwächeren Handelsauftakt haben die europäischen Börsen am Montag den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Etwas belastend hätten sich zunächst die schwächeren US-Vorgaben ausgewirkt, sagte ein Händler.

dpa-afx PARIS. Nach einem schwächeren Handelsauftakt haben die europäischen Börsen am Montag den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Etwas belastend hätten sich zunächst die schwächeren US-Vorgaben ausgewirkt, sagte ein Händler. Dann hätten jedoch positive Unternehmensnachrichten und die Erholung im Pharmasektor dem Markt Unterstützung gegeben. Nachdem Pfizer-Aktien am Freitag um mehr als elf Prozent eingebrochen waren, hatte der Dow-Jones-Index am Freitag nahe seines Tagestiefs mit 10 649,92 Punkten geschlossen. Das waren 0,52 Prozent weniger als am Vortag.

Der Leitindex Eurostoxx50 gewann 0,42 Prozent auf 2 903,71 Zähler, der Stoxx50 stieg um 0,50 Prozent auf 2 770,65 Punkte. Der Euronext 100 legte 0,42 Prozent auf 650,19 Zähler ab. In Paris stieg der CAC 40 um 0,51 Prozent auf 3 764,11 Punkte.

Die Nachrichten des Pharmakonzerns Pfizer zu möglichen Herzkreislauf-Risiken durch das Mittel Celebrex hatte am Freitag zahlreiche Pharmawerte in Europa belastet. Bereits zuvor hatte eine Meldung von Astrazeneca zu dem Medikament Iresse Titel der Branche belastet. Am Montag konnten sich Pharmatitel wieder erholen. Aktien von Roche zogen um 1,34 Prozent auf 128,70 Schweizer Franken zu. Händler begrüßten die neuen Zulassungen, die Roche erhalten hatte. Das Schweizer Pharmaunternehmen hatte für sein Krebsmittel Avastin die Zulassung in der Schweiz und für das HIV-Medikament Invirase die US-Zulassung bekommen.

EADS stiegen um 1,47 Prozent auf 21,46 Euro und profitierten damit Händlern zufolge von einem Großauftrag. Die australische Regierung hatte bei dem Europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS fünf Airbus-Tankflugzeuge vom Typ A 330 in Auftrag gegeben. Der gesamte Auftrag hat ein Volumen von umgerechnet 1,2 Mrd. Euro. Davon entfallen rund 800 Mill. Euro auf die EADS, der Rest auf die Qantas Defense und andere australische EADS-Partner.

Euronext gaben um 1,78 Prozent auf 22,04 Euro ab, nachdem die Vierländerbörse in den Kampf um die LSE eingestiegen war. Gleichwohl gehen nach Angaben der Londoner Börse die Übernahmegespräche mit der Deutschen Börse weiter.

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