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Aktien Europa Eröffnung: Leichte Verluste - KPN sehr fest

(dpa-AFX) Paris - Belastet von schwachen US-Vorgaben haben die europäischen Börsen im frühen Handel am Montag leicht nachgegeben. Wegen deutlich schlechter als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarkbericht waren die Aktien in New York am Freitag auf den tiefsten Stand des Jahres gefallen.

(dpa-AFX) Paris - Belastet von schwachen US-Vorgaben haben die europäischen Börsen im frühen Handel am Montag leicht nachgegeben. Wegen deutlich schlechter als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarkbericht waren die Aktien in New York am Freitag auf den tiefsten Stand des Jahres gefallen.

Der Eurostoxx50 < Sx5e.DJX > verlor 0,25 Prozent auf 2.612,02 Punkte. Der Stoxx50 < Sx5p.DJX > fiel um 0,18 Prozent auf 2.573,68 Zähler. Der Euronext 100 < Pn100.PSE > stieg um 0,16 Prozent auf 603,04punkte. Der CAC 40 < Pcac.PSE > gab um 0,19 Prozent auf 3.521,82 Zähler nach.

AXA-Titel < PCS.PSE > < AXA.ETR > verloren 0,06 Prozent auf 16,20 Euro. Als Bremse erwiesen sich Händlern zufolge die Übernahmepläne des französischen Finanzdienstleisters an seine Tochter AXA Asia Pacific. Diese dürften nach Einschätzung von Analysten kaum auf positive Resonanz bei den Aktionären stoßen. AXA will seine australische Tochter komplett kontrollieren und ist bereit, hierfür 3,1 Milliarden Australische Dollar zu zahlen. Das halten die Analysten von Goldman Sachs und Jbwere für zu niedrig. Etwas unterstützend auf die Aktie wirkte sich dagegen Börsianern zufolge eine positive Prognose von Lehman Brothers aus. Die Analysten hatten das Kursziel auf 23,50 Euro erhöht und das Papier mit "Overweight" bestätigt.

Die Aktien von KPN < KPN.ASX > < KPN.FSE > stiegen um 2,86 Prozent auf 6,11 Euro. Der niederländische Telekomkonzern hat im zweiten Quartal seinen Gewinn deutlich gesteigert. Der Überschuss hat sich auf 369 (Vorjahr: 183) Millionen Euro verdoppelt und liegt damit im Rahmen der Analystenerwartungen. Zudem hat der Konzern seine Jahresprognose bestätigt.

Titel von Ubi Soft Entertainment < Pubi.PSE > gaben um 2,40 Prozent auf 16,26 Euro nach. Der französische Spielehersteller will einem Pressebericht zufolge den britischen Rivalen Eidos PLC übernehmen. Eine Übernahme würde durchaus Sinn machen, sagten Börsianer. Allerdings dürfte Ubi Soft dem Bericht zufolge Konkurrenz von Microsoft < Msft.NAS > < MSF.FSE > , Sony < SON.SQ1 > < Son1.FSE > und THQ < Thqi.NAS > bekommen, die alle ihren Marktanteil bei Computerspielen stärken wollen.

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