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Aktien Europa Eröffnung: Schwächer - Ölpreis und Chipbranchen-Analyse belasten

Belastet von Verlusten im Halbleitersektor haben die Standardwerte an den europäischen Aktienmärkten am Donnerstag überwiegend nachgegeben. Eine negative Branchenstudie von Goldman Sachs belastete die Branche. Die Marktschwäche werde zudem verursacht vom hohen Ölpreis, der Sorgen über die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung wecke, sagten Händler.

dpa-afx PARIS. Belastet von Verlusten im Halbleitersektor haben die Standardwerte an den europäischen Aktienmärkten am Donnerstag überwiegend nachgegeben. Eine negative Branchenstudie von Goldman Sachs belastete die Branche. Die Marktschwäche werde zudem verursacht vom hohen Ölpreis, der Sorgen über die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung wecke, sagten Händler.

Der Eurostoxx 50 gab um 0,57 % auf 2 743,95 Punkte nach. Der Euronext 100 büßte 0,64 % auf 627,12 Zähler ein. Der französische Leitindex CAC 40 verlor 0,66 % schwächer auf 3 667,84 Punkte.

Goldman Sachs hat wegen Sorgen über Nachfragerückgänge bei Endverbrauchern bei europäischen Halbleiterherstellern die Gewinn-Prognosen je Aktie (EPS) gesenkt. Betroffen waren unter anderem Philips, Stmicroelectronics und Asml. Philips Electronics fielen als schwächster Wert im Eurostoxx 50 um 1,99 % auf 18,74 ?. Stmicroelectronics NV gaben um 1,02 % auf 14,61 ? nach und Asml Holding NV verbilligten sich um 1,66 % auf 11,27 ?. Auch Alcatel SA gaben nach und verloren 1,75 % auf 9,55 ?.

Nach frühen Gewinnen notierten die Ahold-Aktien unverändert bei 5,15 ?. Der niederländischen Einzelhändler will seine Foodservice-Tochter Deli XL verkaufen.

Pernod Ricard SA gaben nach frühen Gewinnen zuletzt um 0,20 % auf 100,00 ? nach. Die Halbjahreszahlen hätten am unteren Rand der Erwartungen gelegen, sagten Händler. Allerdings ob der Spirituosenhersteller seine Gesamtjahresprognose für das organische Wachstum beim operativen Gewinn an. Im Kerngeschäft Weine und Spirituosen wurde die Gewinnschätzung von sieben auf acht bis 10 % angehoben.

Die ING-Aktie fiel um 0,78 % auf 20,38 ?. Die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim verhandelt mit der niederländischen ING Gruppe über eine mögliche Übernahme der deutschen ING BHF-Bank AG. Anfang kommender Woche werde dazu eine Erklärung herausgegeben, teilte ING mit.

Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende Schweizer Rückversicherer Converium will an seiner geplanten Kapitalerhöhung in Höhe von 420 Mill. $ (rund 342 Mio Euro) festhalten. Die Kapitalerhöhung werde verfolgt, wenn diese sowohl aus der Perspektive der Aktionäre als auch der Rating-Agenturen Sinn habe, hieß es. Die Aktie büßte 3,22 % auf 19,55 Franken ein.

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