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Aktien Europa: Etwas schwächer - Veolia, Vivendi fest - Rbos in London führend

An den europäischen Börsen sind die führenden Indizes am Donnerstag leicht gefallen. Die Schwankungsbreite blieb insgesamt aber gering. Händler beklagten durchgängig das erneut unterdurchschnittliche Handelsvolumen.

dpa-afx PARIS/LONDON. An den europäischen Börsen sind die führenden Indizes am Donnerstag leicht gefallen. Die Schwankungsbreite blieb insgesamt aber gering. Händler beklagten durchgängig das erneut unterdurchschnittliche Handelsvolumen.

So sank der Leitindex Eurostoxx50 um 0,45 Prozent auf 2 899,46 Punkte. Der Euronext 100 sank in Paris um 0,36 Prozent auf 647,80 Zähler. In London war der Ftse-100-Index bei 4 689,20 Punkten um 0,31 Prozent leichter. Der CAC 40 verlor 0,44 Prozent auf 3 758,21 Punkte.

Hier bildeten die Aktien von Veolia und Vivendi Universal die Indexspitze. Vivendi stiegen um 1,60 Prozent auf 22,93 Euro, während Veolia-Aktien um 4,34 Prozent auf 24,86 Euro zulegten. Vivendi will sich von 15 Prozent der Anteile am Versorger trennen. Der Anteil würde damit auf 5,3 Prozent gesenkt.

Die Aktien von Air France-KLM gaben nach frühen Gewinnen in Paris zuletzt um 1,72 Prozent auf 14,29 Euro nach. Die französische Regierung verkauft 18,4 Prozent des Kapitals des Flugkonzerns Air France-KLM. 17,7 Prozent würden für rund 700 Mill. Euro am Kapitalmarkt platziert, teilte die Bank ABN Amro mit. Die restlichen 0,7 Prozent würden dem Luftfahrtkonzern für eine Beteiligung der Belegschaft überlassen.

Unter den Bilanzvorlagen ragte der Börsenbetreiber Euronext NV hervor. Das Unternehmen bestätigte frühere Prognosen und erwartet unverändert eine operative Marge von 27 Prozent. Der Überschuss im dritten Quartal fiel indes von 33,9 Mill. auf 22,4 Mill. Euro. Im kommenden Jahr würde ein Ebita von 250 Mill. Euro angepeilt. Analysten nannten die Zahlen durchgängig "enttäuschend". Der Titel gab um 3,30 Prozent auf 22,84 Euro nach.

In London bildete die Aktie der britischen Großbank Royal Bank of Scotland (Rbos) nach Vorlage eines positiv aufgenommenen Ausblicks den Spitzenwert im Index und gewann zuletzt 1,64 Prozent auf 1 670,00 Pence. Die zweitgrößte Bank des Landes ist zuversichtlich, die Markterwartungen für das Gesamtjahr 2004 zu treffen. Die Nettozinsmarge könne allerdings unter dem Vorjahreswert liegen. Bei der Cost-Income-Ratio seien im zweiten Halbjahr "kleine Fortschritte" erzielt worden.

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