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Aktien Europa: Fast unverändert - Versicherer schwach

Die meisten europäischen Börsen haben sich am Montag bis zur Mittagszeit kaum von der Stelle bewegt. Der immer weiter steigende Ölpreis belastete die Märkte.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die meisten europäischen Börsen haben sich am Montag bis zur Mittagszeit kaum von der Stelle bewegt. Der immer weiter steigende Ölpreis belastete die Märkte.

Der Eurostoxx 50 stand mit plus 0,04 Prozent auf 2 774,58 Punkte fast unverändert. Der Euronext 100 gab um 0,04 Prozent auf 629,07 Zähler nach; der Pariser CAC-40-Index verlor 0,04 Prozent auf 3 669,34 Punkte. In London gewann der Ftse-100-Index zuletzt 0,25 Prozent auf 4 634,10 Punkte.

Die Versicherer litten nach wie vor wegen unter den Ermittlungen des US-Generalstaatsanwalts Eliot Spitzer. In Großbritannien wachse die Sorge, dass nach der Anklage des weltgrößten Versicherers Marsh & Mclennon wegen Marktmanipulation nun auch die britische Aufsichtsbehörde FSA die gängigen Kommissionsstrukturen der Versicherungsindustrie prüfen könnte, sagten Händler. Prudential Plc fielen um 0,81 Prozent auf 458,50 Pence. Lloyds TSB Group Plc gaben 0,69 Prozent auf 430,75 Pence nach. Aegon NV büßten 1,52 Prozent auf 8,40 Euro ein.

ING Groep NV fielen um 1,59 Prozent auf 20,38 Euro. Der niederländische Finanzkonzern hatte den Markt enttäuscht, da er durch seinen Rückzug aus dem US-Lebensversicherungsgeschäft einen höheren Verlust verkraften muss als erwartet worden war. Der Nachsteuerverlust werde bei 500 Mill. Euro liegen, hatte die ING mitgeteilt. ZFS büßten in der Schweiz 1,43 Prozent auf 164,90 Franken ein. Hier belasteten den Kurs auch Nachrichten über Sonderbelastungen wegen der jüngsten Hurrikan-Serie.

Aktien der ABN Amro verteuerten sich an der Spitze des Eurostoxx 50 um 1,69 Prozent auf 18,68 Euro und profitierten damit von einer Hochstufung. Die UBS hob die Bewertung der Bank-Aktie wegen ihres Fusionspotenzials auf "Buy" an. Das Kursziel setzte sie von 19 auf 26 Euro hoch.

Kräftige Verluste erlitten auch die Papiere der meisten Fluggesellschaften. British Airways Plc verbilligten sich um 2,79 Prozent auf 200,25 Pence und Air France KLM verloren 2,00 Prozent auf 12,75 Euro. Die Investmentbank Cazenove hat wegen des hohen Ölpreises die Gewinnschätzungen für die zahlreiche Aktien des Sektors gesenkt. Alitalia , die am Morgen mitteilten, sie erwarten einen Verlust auf Vorjahresniveau, stiegen hingegen um 0,39 Prozent auf 0,255 Euro.

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