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Aktien Europa: Fast unverändert - Versicherer überwiegend schwächer

Die europäischen Börsen haben am Montag bei sehr geringen Umsätzen kaum verändert tendiert. Der Dow Jones Eurostoxx 50 drehte bis zur Mittagszeit ins Plus und legte 0,16 Prozent auf 2 955,69 Punkte zu. Der Euronext 100 stieg um 0,13 Prozent auf 658,50 Punkte.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die europäischen Börsen haben am Montag bei sehr geringen Umsätzen kaum verändert tendiert. Der Dow Jones Eurostoxx 50 drehte bis zur Mittagszeit ins Plus und legte 0,16 Prozent auf 2 955,69 Punkte zu. Der Euronext 100 stieg um 0,13 Prozent auf 658,50 Punkte. In Paris legte der CAC-40-Index um 0,20 Prozent auf 3 830,53 Punkte zu. Die Börse in London bleibt heute und am Dienstag wegen Feiertagen geschlossen. Die einzigen marktbewegenden Nachrichten habe es auf Seiten der Versicherungsbranche gegeben, sagten Händler.

Der Euro, der am Morgen auf ein Rekordhoch von 1,3 552 Dollar gestiegen war, gab wieder etwas nach. Der Rohölpreis fiel in New York spürbar.

Das schwere Seebeben in Südostasien am Sonntag drückte auf die Aktien der europäischen Versicherer. Zwar sei die Versicherungsdichte in dieser Region der Welt gering, doch "Schäden in Tourismuszentren könnten einzelne Sach- und Rückversicherer belasten", urteilte die Helabatrust. Die Versicherer selbst sagten, sie könnten die Schäden derzeit noch nicht beziffern. Münchener Rück als schwächster Wert verlor 1,67 Prozent auf 89,97 Euro. AXA fielen um 0,44 Prozent auf 18,27 Euro und gehörten damit ebenfalls zu den schwächsten Werten im Auswahlindex der Eurozone.

In der Schweiz gaben die Papiere der Zurich Financial Services (ZFS) und der Swiss Re nach. Swiss Re büßten als schwächster Wert im Swiss-Market-Index (SMI) 2,06 Prozent auf 80,95 Franken ein. ZFS-Papiere sanken um 0,83 Prozent auf 191,80 Franken, während der SMI zugleich um 0,21 Prozent auf 5 683,10 Punkte nachgab.

Aktien der Vierländerbörse Euronext reagierten in Paris mit einem Verlust von 2,18 Prozent auf 21,96 Euro auf einen Pressebericht über eine geplante Kapitalerhöhung. Händler sagten, es belaste die Aktie, dass sich die Euronext angeblich Geld leihen wolle, um dem Übernahmeangebot der Deutschen Börse an die London Stock Exchange (LSE) eine eigene Offerte entgegenzusetzen.

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