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Aktien Europa: Fester - Eni und Total legen zu

Angetrieben von Gewinnen bei Energiewerten haben die europäischen Börsen am Montag im Mittagshandel etwas zugelegt. Unterstützend auf diese Aktien habe sich der hohe Ölpreis ausgewirkt, sagte ein Händler. Insgesamt sei der Handel wegen den anstehenden US-Wahlen eher ruhig.

dpa-afx PARIS/LONDON. Angetrieben von Gewinnen bei Energiewerten haben die europäischen Börsen am Montag im Mittagshandel etwas zugelegt. Unterstützend auf diese Aktien habe sich der hohe Ölpreis ausgewirkt, sagte ein Händler. Insgesamt sei der Handel wegen den anstehenden US-Wahlen eher ruhig.

Der Eurostoxx 50 legte um 0,53 Prozent auf 2 826,49 Punkte zu. Der Euronext 100 gewann um 0,42 Prozent auf 638,07 Punkte. Auch der Pariser CAC-40-Index stieg um 0,49 Prozent auf 3 725,09 Punkte. Der Ftse-100-Index gewann 0,80 Prozent auf 4 661,40 Punkte.

Gefragt waren Energiewerte. Total SA stiegen um 1,23 Prozent auf 165,00 Euro, Eni SpA gewannen 1,29 Prozent auf 18,03 Euro. Der drohende Generalstreik im Ölland Nigeria hatte den Ölpreis wieder steigen lassen. Ein Barrel leichtes amerikanisches Öl der Sorte WTI zur Lieferung im Dezember kostete im asiatischen Handel 52,00 Dollar und damit 46 Cent mehr als bei Handelsschluss am Vortag. In London waren auch die Aktien von Shell und BP gefragt.

Enel gewannen 0,56 Prozent auf 7,13 Euro. Die Gewichtung des italienischen Versorgers im S & P/Mib-Index ist von 6,21 auf 9,55 Prozent gestiegen. Grund sei der jüngste Verkauf des 20-Prozent-Anteils an Enel durch den italienischen Staat, teilte Standard & Poor's (S & P) mit. Eni bleibe zwar größter Einzelwert, habe aber nur noch einen Anteil von 17,50 Prozent nach zuvor 18,31 Prozent.

Für ABN Amro ging es um 1,39 Prozent auf 18,49 Euro nach unten. Händler sahen den Hauptgrund in dem von der Bank inzwischen erwarteten geringeren operativen Gewinn für 2004. ABN Amro hatte als Ursache dafür den schwachen US-amerikanischen Hypothekenmarkt angegeben. Die UBS sagte zudem, dass die Zahlen unter den Markterwartungen gelegen hätten. Nur der Nettogewinn habe positiv überrascht.

KPN-Aktien verloren 1,59 Prozent auf 6,17 Euro. Die Telekomgesellschaft hatte zwar die Erwartungen des Marktes übertroffen, doch KPN warnte, dass der Gewinn aus der operativen Geschäftstätigkeit wegen fortdauernder Investitionen für Absatz und Marketing schwach bleiben würden.

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