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Aktien Europa: Fester - Euronext schwach

In einem von Zurückhaltung geprägten Handel haben die europäischen Börsen am Montag etwas zugelegt. "Die Umsätze sind insgesamt dünn", sagte ein Händler. Für etwas Auftrieb sorgten einige positive Unternehmensmeldungen wie die jüngste Nachricht von Roche.

dpa-afx PARIS/LONDON. In einem von Zurückhaltung geprägten Handel haben die europäischen Börsen am Montag etwas zugelegt. "Die Umsätze sind insgesamt dünn", sagte ein Händler. Für etwas Auftrieb sorgten einige positive Unternehmensmeldungen wie die jüngste Nachricht von Roche. Auch der Kampf um die Londoner Börse bringe etwas Bewegung in den Handel, so der Händler.

Der Leitindex Eurostoxx50 gewann 0,73 Prozent auf 2 912,60 Zähler, der Stoxx50 stieg um 0,70 Prozent auf 2 776,33 Punkte. Der Euronext 100 legte 0,58 Prozent auf 651,23 Zähler zu. In Paris stieg der CAC 40 um 0,72 Prozent auf 3 771,97 Punkte. In London gewann der Ftse 100 0,67 Prozent auf 4 728,30 Punkte.

Euronext gaben um 2,58 Prozent auf 21,86 Euro ab, nachdem die Vierländerbörse in den Kampf um die LSE eingestiegen war. Gleichwohl gehen nach Angaben der Londoner Börse die Übernahmegespräche mit der Deutschen Deutsche Börse weiter. LSE stiegen um 4,32 Prozent auf 580,00 Pence.

Titel von Reuters stiegen um 1,50 Prozent auf 372,50 Pence. Die Analysten von CSFB begrüßten die Pläne des Medienkonzerns, Moneyline Telerate zu kaufen.

Aktien von Corus gewannen 2,45 Prozent auf 52,25 Pence. Börsianer verwiesen auf Medienspekulationen, wonach der britisch niederländische Stahlkonzern eine Fusion mit Thyssen-Krupp nicht ausschließt.

In Bewegung blieben Pharmawerte. So stiegen Astrazeneca um 0,27 Prozent auf 1 891,00 Pence und Glaxosmithkline verteuerten sich um 1,45 Prozent auf 1 187,00 Pence. Damit erholten sich beide Titel von den Verlusten am Freitag, nachdem eine negative Pfizer-Studie für hohe Verluste im Sektor gesorgt hatte. Bereits zuvor hatte eine Meldung von Astrazeneca zu dem Medikament Iresse Titel der Branche belastet.

Nach neuen Zulassungen in den USA und der Schweiz legten Aktien von Roche um 1,42 Prozent auf 128,80 Schweizer Franken zu. Das Schweizer Pharmaunternehmen hatte für sein Krebsmittel Avastin die Zulassung in der Schweiz erhalten. Zudem hatte Roche von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA grünes Licht für eine neue Dosierung des HIV-Medikaments Invirase in den USA bekommen. Die Analysten von Lombard Odier Darier Hentsch (Lodh) erhöhten daraufhin das Kursziel für Roche von 130 auf 133 Schweizer Franken. Die Einstufung "Hold" behielten sie bei.

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