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Aktien Europa: Fester - KPN mit hohen GewinnenDPA-Datum: 2004-06-28 12:40:45

LONDON/PARIS (dpa-AFX) - Die wichtigsten Indizes an den europäischen Börsen haben nach einem lustlosen Start am Montag im Mittagshandel einheitlich zugelegt. Händler führten die Erholung auf zwar widersprüchliche, aber dennoch ermutigende Nachrichten aus dem Irak zurück. Auch deuteten die positiven US-Futures auf eine feste Eröffnung an der New Yorker Börse hin. Zudem konnten Unternehmensnachrichten einzelne Werte deutlich bewegen.

LONDON/PARIS (dpa-AFX) - Die wichtigsten Indizes an den europäischen Börsen haben nach einem lustlosen Start am Montag im Mittagshandel einheitlich zugelegt. Händler führten die Erholung auf zwar widersprüchliche, aber dennoch ermutigende Nachrichten aus dem Irak zurück. Auch deuteten die positiven US-Futures auf eine feste Eröffnung an der New Yorker Börse hin. Zudem konnten Unternehmensnachrichten einzelne Werte deutlich bewegen.

So gewann der EuroSTOXX 50 < SX5E.DJX > am Mittag 0,92 Prozent auf 2.844,99 Punkte. Der Euronext 100 < PN100.PSE > legte zugleich um 0,89 Prozent auf 642,15 Zähler zu. In Paris gewann der CAC-40-Index < PCAC.PSE > 0,93 Prozent auf 3.777,42 Punkte. Der Londoner FTSE 100 < UKX.ISE > legte um 0,87 Prozent auf 4.533,60 Punkte zu.

Die Aktie des niederländischen Telekomunternehmens Koninklijke PTT Nederland (KPN) < KPN.ASX > < KPN.FSE > reagierte sehr fest auf ein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm. Der Kurs stieg in Amsterdam um 3,51 Prozent auf 6,19 Euro. KPN hatte am Morgen angekündigt, für eine Milliarde Euro Aktien zurückkaufen. Das entspreche etwa 6,7 Prozent des ausstehenden Aktienkapitals auf der Basis des Kurses von 5,98 Euro am vergangenen Freitag.

Dass die Niederländer einer Übernahme des britischen Mobiklfunkunternehmens mmO2 Plc < OOM.ISE > < MM1.FSE > eine Absage erteilten, tat dem Kurs der Aktie in London nicht gut. Mit Verlusten in Höhe von 0,27 Prozent auf 93,50 Pence zählte die Aktie hier zu den Verlierern. Konkurrent Vodafone Group < VOD.ISE > < VOD.FSE > konnte sich hingegen mit Plus 0,61 Prozent auf 124,00 Pence behaupten.

In Zürich gewann die Aktie der Credit Suisse Group < CSGN.VTX > < CSX.FSE > (CSG) 2,23 Prozent auf 45,90 Schweizer Franken. Die Versicherung Winterthur werde als "reine Geldanlage" gesehen, womit der Abschied vom Allfinanzkonzept besiegelt scheint. CSG konzentriere sich nun auf wenige Geschäftsfeldern und wird beim Vertrieb mit der Tochter Winterthur zusammenarbeiten, hieß es am Wochenende aus dem Unternehmen. Zudem wurde die Absage an eine große, internationale Fusion begrüßt.

Kräftig abwärts ging es für die Aktie des Stahlkonzerns Arcelor < PLOR.PSE > < ARR.ETR > , der in Brasilien investieren wird. Die Aktie sank um 1,03 Prozent auf 13,46 Euro, konnte sich damit aber vom Tagestief absetzen. Das Unternehmen übernimmt einen Anteil an der brasilianischen CST für 415 Millionen US-Dollar. Arcelor wird den Kauf durch eine Kapitalerhöhung in Höhe einer Milliarde Euro finanzieren.

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