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Aktien Europa: Freundlich - Abwartender Handel vor Opec und Terminverfall

Bei spürbarer Zurückhaltung vor dem Opec-Treffen und dem Terminverfall am Freitag haben Europas Börsen am Mittwochmittag leichte Kursgewinne verzeichnet. Der Eurostoxx50 gewann 0,18 % auf 2 776,58 Zähler und der Stoxx50 legte 0,29 % auf 2 694,16 Zähler zu. Der Euronext100 stieg um 0,20 % auf 636,15 Zählern. Der CAC 40 gewann 0,06 % auf 3 710,30 Punkte, der Ftse 100 gewann 0,51 % auf 4 568,90 Punkte.

dpa-afx PARIS/LONDON. Bei spürbarer Zurückhaltung vor dem Opec-Treffen und dem Terminverfall am Freitag haben Europas Börsen am Mittwochmittag leichte Kursgewinne verzeichnet. Der Eurostoxx50 gewann 0,18 % auf 2 776,58 Zähler und der Stoxx50 legte 0,29 % auf 2 694,16 Zähler zu. Der Euronext100 stieg um 0,20 % auf 636,15 Zählern. Der CAC 40 gewann 0,06 % auf 3 710,30 Punkte, der Ftse 100 gewann 0,51 % auf 4 568,90 Punkte.

Finanzwerte zählten in Europa weiter zu den Favoriten. Händler verwiesen auf "Nachholbedarf" in dem Sektor, der traditionell von einer verbesserten Stimmung an den Börsen profitiere. Aegon legten 1,97 % auf 9,33 ? zu, Fortis gewannen 1,48 % auf 19,22 ?.

Anbieter von Luxusgütern standen im Blick. Die französische Lvmh hatte den Gewinn im ersten Halbjahr stärker als erwartet gesteigert und erwartet im Gesamtjahr einen deutlichen Anstieg beim operativen Ergebnis. Hsbc bestätigte die Aktien mit "Buy" und auch Helabatrust zeigte sich positiv. Lvmh-Aktien reduzierten anfängliche Verluste und gaben zuletzt 0,18 % auf 55,15 ? ab. Bulgari gewannen 0,29 % auf 8,05 ?.

Alitalia-Aktien knüpften nach einer Einigung mit ihren Piloten an den Höhenflug der vergangenen Tage an und legten 7,40 % auf 0,2945 ? zu. Die von Stellenkürzungen bedrohten Piloten der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft hatten am Dienstagabend eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach sie künftig für ein niedrigeres Gehalt fast doppelt so viele Stunden fliegen. Nun fehle noch eine Regelung mit den Flugbegleitern und dem Bodenpersonal, um die Alitalia vor dem drohenden Absturz zu bewahren.

In London standen die Banken im Fokus, nachdem die viertgrößte britische Bank Hbos nicht weiter für Abbey National bieten will. Während Hbos-Aktien daraufhin mit plus 4,41 % auf 746,00 Pence an die "Footsie"-Spitze sprangen, rutschten Abbey-Titel mit minus 5,12 % auf 578,75 Pence ans Indexende. Die spanische Santander Central Hispano (SCH) will ihre mehr als acht Mrd. Pfund schwere Übernahme von Abbey National nun am 12. November abschließen.

Auch in Zürich zählten Finanzwerte zu den Favoriten: Credit Suisse Group legten 1,36 % auf 40,95 Schweizer Franken zu, Swiss Re gewannen 0,99 % auf 76,20 Franken.

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