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Aktien Europa: Gewinnmitnahmen drücken Indizes leicht ins Minus

Viele Anleger haben an den europäischen Aktienbörsen am Freitag Gewinne realisiert. Händler sprachen vor Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten von einem ruhigen Handel. Am Mittag sank der Eurostoxx 50 um 0,12 Prozent auf 2 815,27 Punkten.

dpa-afx PARIS. Viele Anleger haben an den europäischen Aktienbörsen am Freitag Gewinne realisiert. Händler sprachen vor Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten von einem ruhigen Handel. Am Mittag sank der Eurostoxx 50 um 0,12 Prozent auf 2 815,27 Punkten. Der Euronext 100 fiel um 0,12 Prozent auf 636,47 Zähler. Der Pariser CAC-40-Index gab um 0,09 Prozent auf 3 718,35 Punkte nach, während der Londoner Ftse 0,13 Prozent auf 4 636,70 Punkte verlor.

Händlern zufolge wandelten die Anleger die jüngst erzielten Kursgewinne in klingende Münze um, nachdem veröffentlichte Quartalszahlen teilweise mit Enttäuschung aufgenommen worden seien. Andere Investoren hielten sich vor der Vorlage wichtiger US-Konjunkturdaten zurück.

Besonders schwach entwickelten sich Alcatel , die nach Zahlen am Vortag mehr als drei Prozent gewonnen hatten. Der Kurs sank um 1,47 Prozent auf 11,38 Euro, obwohl der Telekomzulieferer dementierte, das Ziel seines Sparplans geändert zu haben. Der französische Telekom - und Luftfahrt-Zulieferer Sagem kündigte am Morgen die Fusion mit dem französischen Triebwerkshersteller Snecma an. Der Handel mit den beiden Aktien wurde bis zum frühen Nachmittag ausgesetzt.

Gewinnmitnahmen und der weiter nachgebende Ölpreis belasteten die Kurse der Ölwerte. Aktien des spanischen Ölkonzerns Repsol-YPF gaben um 0,58 Prozent auf 17,09 Euro nach. Total verloren 0,85 Prozent auf 163,10 Euro, während Royal Dutch um 1,26 Prozent auf 42,27 Euro einbüßten. Shell-Papiere verloren als einer der schwächsten britischen Werte 1,49 Prozent auf 429,00 Pence.

Die europäischen Luftfahrtwerte profitierten von der Entspannung an den Rohstoffmärkten, obwohl Morgan Stanley von einem Investment in die Branche abgeraten hatte. Air France-KLM zogen um 0,81 Prozent auf 13,70 Euro an, während British Airways 1,75 Prozent fester mit 218,25 Pence gehandelt wurden. Alitalia zogen um 5,87 Prozent auf 0,25 Cent an.

Rhodia verbilligten sich um 2,13 Prozent auf 1,38 Euro. Socgen hatte die Aktie von "Buy" auf "Hold" herabgestuft. Die Quartals-Ergebnisse des angeschlagenen Spezialchemie-Herstellers hätten auf den ersten Blick zwar gut ausgesehen, seien jedoch durch Sondereffekte positiv beeinflusst gewesen.

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