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Aktien Europa: Gut behauptet - 'Hexensabbatt', Zinsen und Öl im Blick

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Am "Hexensabbatt" haben sich die europäischenBörsen am Freitag gut behauptet. Das Aktienbarometer EuroSTOXX 50 gewann am Mittag 0,12 Prozent auf 2.810,45 Punkte, der Euronext 100 gab 0,02 Prozent auf 632,92 Zähler ab. In Paris gewann der CAC 40 0,01 Prozent auf 3.718,59 Punkte, der britische FTSE 100 legte 0,20Prozent auf 4.502,50 Zähler zu. Händlern zufolge steht der große Verfallstag anden europäischen Terminmärkten im Fokus, der oft für erhöhte Kursschwankungensorgt. Ansonsten bleibe die Ölpreis-Entwicklung und das Zinsthema im Blick.

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Am "Hexensabbatt" haben sich die europäischenBörsen am Freitag gut behauptet. Das Aktienbarometer EuroSTOXX 50 gewann am Mittag 0,12 Prozent auf 2.810,45 Punkte, der Euronext 100 gab 0,02 Prozent auf 632,92 Zähler ab. In Paris gewann der CAC 40 0,01 Prozent auf 3.718,59 Punkte, der britische FTSE 100 legte 0,20Prozent auf 4.502,50 Zähler zu. Händlern zufolge steht der große Verfallstag anden europäischen Terminmärkten im Fokus, der oft für erhöhte Kursschwankungensorgt. Ansonsten bleibe die Ölpreis-Entwicklung und das Zinsthema im Blick.

Technologiewerte rutschten ans Indexende, nachdem die technologielastigeUS-Börse NASDAQ am Vorabend stärker als der Gesamtmarkt verloren hatte. Vorallem Halbleiterwerte seien schwach gewesen - der Branchenindex SOX hat 3,4Prozent verloren. Eine Gewinnwarnung von Jabil Circuit hatteden Markt belastet. Philips Electronics waren mit minus2,40 Prozent auf 21,12 Euro der größte Verlierer, Alcatel gaben 0,87 Prozent auf 11,34 Euro ab.

Energiewerte zählten hingegen im Kielwasser anziehender Ölpreise weiter zuden größten Gewinnern. Royal Dutch gewannen 1,00 Prozent auf43,53 Euro, TOTAL legten 0,74 Prozent auf 162,60 Euro zu.Auch Versorger legten weiter zu. Endesa-Aktien legten 0,76Prozent auf 15,91 Euro zu. Die Spanier wollen Zeitungsberichten zufolge über dienächsten vier bis fünf Jahre 400 Millionen Dollar in Peru investieren.

Alstom-Aktien brachen um 4,00 Prozent auf 0,71 Euroein. Ein Aktienhändler verwies auf den Risikohinweis im Geschäftsbericht. Derfranzösische Verkehrstechnik-Hersteller und Energieanlagenbauer hatte in seinerJahresbilanz vor möglichen Problemen in den kommenden Monaten gewarnt. Falls derAuftragseingang keine anhaltende Verbesserung aufweise, könnte Alstom demnach zuneuen Restrukturierungsmaßnahmen gezwungen sein.

In London stemmten sich Tesco mit plus 1,43 Prozent auf266,75 Pence gegen den Negativtrend. Die größte britische Supermarktkette hatsich laut Händlern optimistisch zum Quartalsverlauf geäußert, nachdem weitereMarktanteile von Wettbewerbern hinzugewonnen wurden. Der Gesamtumsatz in denzwölf Wochen zum 22. Mai seien um 12,3 Prozent gewachsen. Misys-Aktien brachen hingegen nach ihrem Quartalszwischenbericht um 9,46 Prozentauf 193,75 Pence ein. Der britische IT-Dienstleister stuft die eigeneEntwicklung als erwartungsgemäß ein und sieht im Gesamtjahr ein Umsatzminus.

Swiss Life zählten in Zürich mit plus 1,50 Prozent auf169,50 Franken zu den Gewinnern. Am "Hexensabbat" seien die Kursbewegungen lautHändlern verzerrt. Andere Versicherer tendierten schwächer: Swiss Re gaben 1,61 Prozent auf 79,25 Franken ab.

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