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Aktien Europa: Gut behauptet - Pharmawerte und Bankaktien im Fokus

Unterstützt von stabilen Vorgaben der US-Börsen haben sich die europäischen Aktienmärkte am Freitag bis zum Mittag überwiegend gut behauptet. Vor allem die Pharma- und die Bankenwerte zogen europaweit die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich. In London verharrte der Leitindex allerdings im Minus.

dpa-afx PARIS/LONDON. Unterstützt von stabilen Vorgaben der US-Börsen haben sich die europäischen Aktienmärkte am Freitag bis zum Mittag überwiegend gut behauptet. Vor allem die Pharma- und die Bankenwerte zogen europaweit die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich. In London verharrte der Leitindex allerdings im Minus.

Der Eurostoxx 50 gewann 0,24 Prozent auf 2 924,28 Punkte. Der Euronext 100 stieg um 0,18 Prozent auf 654,74 Zähler. In Paris legte der CAC-40-Index um 0,06 Prozent auf 3 832,75 Punkte zu. In London fiel der Leitindex Ftse-100 hingegen um 0,25 Prozent auf 4 793,20 Punkte.

Mit hohen Kursverlusten reagierten die britischen Pharmawerte Astrazeneca und Glaxosmithkline am Freitag auf die Nachricht, die US-Gesundheitsbehörde FDA wolle die Medikamente Crestor und Severent erneut auf den Prüfstein stellen. Die Kurseinbußen bei der Schweizerischen Roche Holding fielen hingegen relativ gering aus, obwohl das Medikament Accutane ebenfalls auf der Prüfliste der FDA steht. Händler verwiesen auf die zeitgleich bekannt gewordene US-Zulassung für das Roche-Medikament Tarceva. Diese bremse die Wucht der negativen Impulse.

Astrazeneca brachen um 8,87 Prozent auf 2 157,00 Pence ein. Glaxosmithkline fielen um 3,61 Prozent auf 1 149,00 Pence. Roche-Aktien verloren lediglich 1,16 Prozent auf 145,40 Schweizer Franken, während der Swiss-Market-Index (SMI) 0,22 Prozent auf 5 661,50 Punkte einbüßte.

Die Übernahmespekulationen rund um den europäischen Bankensektor wurden erneut entfacht. Wurde am Vortag noch über eine Fusion der italienischen Großbank San Paolo-IMI SpA mit dem belgisch-französischen Finanzdienstleister Dexia Banque SA spekuliert, kursierten am Freitag Gerüchte über ein mögliches Übernahmeangebot der französischen Großbank Societe Generale für Dexia.

Societe Generale wollte zu diesen Gerüchten keine Stellungnahme abgeben. Die Bank dementierte allerdings, dass für den Nachmittag eine außerordentliche Verwaltungsratssitzung angesetzt worden sei. Dexia stiegen um sechs Prozent auf 16,96 Euro. San Paolo-IMI fielen um 1,80 Prozent auf 10,35 Euro. Societe Generale fielen um 1,27 Prozent auf 74,10 Euro.

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