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Aktien Europa: Gut behauptet - Positive Vorgabe nach US-Leitzinserhöhung

Europäische Standardwerte haben am Mittwochmittag zumeist leicht gewonnen. Die Wall Street habe nach der Leitzinserhöhung der Fed im späten Handel deutlich zugelegt und damit eine positive Vorgabe geliefert, sagten Händler.

dpa-afx PARIS/LONDON. Europäische Standardwerte haben am Mittwochmittag zumeist leicht gewonnen. Die Wall Street habe nach der Leitzinserhöhung der Fed im späten Handel deutlich zugelegt und damit eine positive Vorgabe geliefert, sagten Händler. Vom wieder etwas ansteigenden Euro und dem ebenfalls etwas teureren Rohöl gebe es unterdessen keine entscheidenden Impulse. Am Morgen verzögerte sich wegen technischer Probleme der Handel an der Euronext-Börse.

Der Leitindex Eurostoxx50 gewann am Mittag um 0,13 Prozent auf 2 937,86 Zähler, der Stoxx50 stieg um 0,31 Prozent auf 2 789,74 Punkte. Der Euronext 100 legte 0,05 Prozent auf 655,86 Zähler zu. In Paris gewann der CAC 40 0,13 Prozent auf 3 819,24 Punkte. Der Londoner Ftse 100 rückte um 0,46 Prozent auf 4 744,50 Zähler vor.

Aktien von Baustoffanbietern zählten zu den Favoriten. Lafarge-Aktien setzten sich mit 1,29 Prozent auf 70,70 Euro an die Spitze des Eurostoxx50. Der britische Wettbewerber Hanson gewann 2,96 Prozent auf 426,75 Pence. Positive Kommentare zur Preis- und Margenentwicklung verdrängten die Erhöhung der Rückstellung für Asbest-Klagen, sagten Händler. EADS-Papiere verloren dagegen wegen überraschend hoher Entwicklungskosten für das Großflugzeug A380 1,08 Prozent auf 20,98 Euro.

Altadis gewannen 2,50 Prozent auf 33,19 Euro. Die Spanier hätten zwar Spekulationen um Fusionsgespräche mit dem britischen Konkurrenten Imperial Tobacco am Vortag dementiert. Am Morgen hat aber Citigroup Smith Barney das Papier auf "Buy" hochgestuft. Industria de Diseno Textil (Inditex) legten nach besser als erwarteten Neun-Monats-Zahlen vom Vorabend 0,92 Prozent auf 21,96 Euro zu.

Alliance & Leicester unterstützten laut Händlern mit einem zumindest nicht enttäuschenden Zwischenbericht den Finanzsektor in London. Die siebtgrößte britische Bank will trotz der Abschwächung im Hypothekengeschäft ihre Jahresziele erreichen. Die Aktien gewannen 0,46 Prozent auf 882,00 Pence, bröckelten damit aber vom Tageshoch bei 896 Pence ab.

In Zürich belastete die relative Schwäche der Schwergewichte: Nestle lagen unverändert bei 299,25 Schweizer Franken. Der Finanzchef von Nestle hat die Prognosen für 2004 bekräftigt, nachdem Kosteneinsparungen griffen. Roche Holding gaben 0,32 Prozent auf 124,60 Franken ab und Novartis verloren 0,61 Prozent auf 56,85 Franken.

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