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Aktien Europa: Gut behauptet - Technologiewerte gefragt

Trotz negativer Vorgaben aus den USA haben sich die europäischen Aktien am Mittwoch bis zum Mittag gut behauptet. Händler erklärten dies mit dem sinkenden Ölpreis. Der Eurostoxx 50 gewann gegen 13.15 Uhr 0,78 Prozent auf 2 901,46 Punkte.

dpa-afx PARIS/LONDON. Trotz negativer Vorgaben aus den USA haben sich die europäischen Aktien am Mittwoch bis zum Mittag gut behauptet. Händler erklärten dies mit dem sinkenden Ölpreis. Der Eurostoxx 50 gewann gegen 13.15 Uhr 0,78 Prozent auf 2 901,46 Punkte. Der Euronext 100 stieg 0,42 Prozent auf 651,85 Zähler. In Paris rückte der CAC-40-Index 0,67 Prozent auf 3 820,45 Punkte vor. Nach einem leicht negativen Auftakt stieg der Leitindex Ftse 100 um 0,40 auf 4 789,60 Punkte

In New York hatten negativ bewertete Konjunkturdaten die Börsen mit Verlusten schließen lassen. Der Rückgang der Rohölpreise setzte sich unterdessen fort. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI sank im asiatischen Handel um 20 US-Cent auf 45,91 Dollar. Damit fiel er erstmals seit dem 21. September unter 46 Dollar.

Der TMT-Sektor stand im Fokus. Der Eurostoxx-Technology-Index verbuchte mit 1,11 Prozent die stärksten Branchengewinne. Der französische Medien- und Telekomkonzern Vivendi Universal hat seine Gewinne auf Proforma-Basis im dritten Quartal dieses Jahres deutlich ausgebaut. Die Aktien verloren 0,49 Prozent auf 22,27 Euro. In Amsterdam gewannen Philips-Aktien 1,04 Prozent auf 19,35 Euro. Der niederländische Technologiekonzern wird im vierten Quartal eine Belastung von rund 580 Mill. Euro verbuchen.

Mit einem Kurssprung von 6,84 Prozent auf 113,25 Pence stiegen die Aktien von mmo2 in London an die Spitze des Ftse 100. Der britische Mobilfunkkonzern hatte sein Ergebnis in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres überraschend deutlich gesteigert. Händler und Analysten äußerten sich übereinstimmend positiv zu den Halbjahreszahlen.

Aktien des größten britischen Elektro-Einzelhändlers Dixons brachen hingegen um 5,40 Prozent auf 157,75 Pence ein. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass des Umsatzwachstum sich verlangsamt habe. Daraufhin stuften zahlreiche Investmentbanken den Titel herab.

In Zürich belasteten Gewinnmitnahmen die Aktien des Schweizer Finanzdienstleisters ZFS nach Vorlage von Neun-Monatszahlen. Die Titel verloren 0,83 Prozent auf 178,80 Schweizer Franken. Die Zahlen hätten in etwa den Erwartungen des Marktes entsprochen, sagten Händler. Sie wiesen darauf hin, dass die Investoren ihre Gewinne realisierten, nachdem der Kurs in den vergangenen Wochen gestiegen war. Auch Analysten bezeichneten die Zwischenbilanz als "gut".

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