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Aktien Europa: Gut behauptet - Telekomwerte und Versicherer gefragt

Kursgewinne für Telekom- und Versicherungswerte haben die wichtigsten europäischen Aktienbarometer am Dienstag in die Gewinnzone geführt. Die allgemeine Stimmung profitiere von einer weiteren Entspannung des Ölpreises und dem Verharren des Euro nahe der 1,30-Dollar-Marke, sagten Händler.

dpa-afx PARIS/LONDON. Kursgewinne für Telekom - und Versicherungswerte haben die wichtigsten europäischen Aktienbarometer am Dienstag in die Gewinnzone geführt. Die allgemeine Stimmung profitiere von einer weiteren Entspannung des Ölpreises und dem Verharren des Euro nahe der 1,30-Dollar-Marke, sagten Händler.

"Insgesamt gibt es am Markt eine positive Stimmung am Markt, nachdem die US-Börsen am Vorabend zugelegt haben", sagte ein Händler von Delta Lloyd.

Der Eurostoxx 50 addierte 0,32 Prozent auf 2 888,44 Punkte hinzu. Der Euronext 100 legte um 0,39 Prozent auf 648,74 Zähler zu. In Paris gewann der CAC-40-Index 0,44 Prozent auf 3 790,75 Punkte. Der Ftse 100 gewann 0,29 Prozent auf 4 746,80 Punkte.

Der Eurostoxx50 wurde von den Aktien des italienischen Mobilfunkers TIM angeführt, die 1,77 Prozent auf 4,99 Euro zulegten. Ein Händler sagte, Telecom Italia werde die Minderheitsaktionäre wohl in Kürze herauskaufen. Der Kurs von Telecom Italia zog um 1,11 Prozent auf 2,92 Euro an, nachdem CSFB seine Bewertung "Outperform" wiederholt hatte, weil das Unternehmen eine der besten Entwicklungen im europäischen Telekomsektor hingelegt habe. Bei den Versicherern gewannen AXA 1,24 Prozent auf 17,94 Euro.

Uneinheitlich entwickelten sich Handelskonzerne. Morrison Supermarkets gaben um 1,67 Prozent auf 220,50 Pence nach. Ahold legten einen Tag vor der Vorlage der Quartalsbilanz hingegen um 1,67 Prozent auf 5,49 Euro zu.

Der Kurs von Dexia Banque SA zog um 0,48 Prozent auf 16,58 Euro an, nachdem die angestrebte Verschmelzung mit der italienischen Bank San Paolo-IMI vorläufig von der Tagesordnung verschwunden ist. Titel der italienischen Bank addierten 1,05 Prozent auf 10,35 Euro hinzu.

Beim europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS verteuerten sich die Aktien um 1,23 Prozent auf 23,94 Euro. Nach Angaben von Sprecher Rainer Ohler wird sich das Unternehmen an der neuerlichen Ausschreibung der US-Luftwaffe für Tankflugzeuge beteiligen.

Luxusgüterhersteller standen unter Druck. UBS hatte sich kritisch zu der Branche geäußert und gleich eine ganze Reihe von Empfehlungen zurückgenommen. In der Folge büßten Lvmh als schwächster Eurostoxx50-Wert um 0,90 Prozent auf 54,95 Euro ein. Tod'S verloren 1,21 Prozent auf 33,56 Euro.

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