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Aktien Europa: Indizes am Mittag gut behauptet - Mineralölaktien stützen

Angeführt von den Aktien der Mineralölunternehmen und Versorger haben sich die europäischen Indizes am Dienstag nach einem schwachen Auftakt bis zum Mittag gut behauptet. Der Anstieg des Ölpreises stütze zwar die Titel der Ölunternehmen, dämpfe aber die Kauflust der übrigen Anleger, sagten Händler. Der Eurostoxx 50 gewann 0,36 Prozent auf 2 734,65 Punkte. Der Euronext 100 stieg um 0,35 Prozent auf 625,92 Zähler, während der CAC 40 0,46 Prozent auf 3 673,63 zulegte. In London stieg der Ftse-100-Index um 0,62 Prozent auf 4 569,30 Punkte.

dpa-afx PARIS/LONDON. Angeführt von den Aktien der Mineralölunternehmen und Versorger haben sich die europäischen Indizes am Dienstag nach einem schwachen Auftakt bis zum Mittag gut behauptet. Der Anstieg des Ölpreises stütze zwar die Titel der Ölunternehmen, dämpfe aber die Kauflust der übrigen Anleger, sagten Händler. Der Eurostoxx 50 gewann 0,36 Prozent auf 2 734,65 Punkte. Der Euronext 100 stieg um 0,35 Prozent auf 625,92 Zähler, während der CAC 40 0,46 Prozent auf 3 673,63 zulegte. In London stieg der Ftse-100-Index um 0,62 Prozent auf 4 569,30 Punkte.

Repsol-YPF kletterten mit plus 2,72 Prozent auf 17,76 Euro am deutlichsten. Ein Händler einer führenden portugiesischen Bank sagte: "Die Ölwerte sind in ganz Europa gefragt. Aber Repsol YPF profitieren auch von den optimistisch stimmenden Aussagen von Vorstandschef Cortina, die argentinische Regierung könnte die Exportsteuern für Rohöl senken." Die Aktien von Royal Dutch gewannen 1,37 Prozent auf 42,12 Euro. Eni stiegen um 1,47 Prozent auf 18,61 Euro. In London verbesserten sich BP 2,07 Prozent auf 543,0 Pence. Der Ölpreis hatte am Vormittag in London mit 46,55 Dollar je Barrel (159 Liter) ein neues Rekordhoch markiert.

Mit einem Kurseinbruch von zwischenzeitlich mehr als 15 Prozent reagierten die Aktien des angeschlagenen Schweizer Rückversicherers Converium auf Neuigkeiten zur geplanten Kapitalerhöhung. Ein Bankensyndikat hatte die geplante Kapitalmaßnahme im Umfang von 533 Mill. Franken (420 Mill. Dollar) fest übernommen. Bis zum Mittag dämmte die Aktie ihre Verluste jedoch deutlich ein, da die Anleger auf die Genehmigung der Finanzspritze am Nachmittag hofften, sagten Händler. Zuletzt verbuchte die Aktie beim Stand von 17,50 Schweizer Franken ein Minus von 10,49 Prozent.

In London legten vor allem die Minenwerte zu. BHP Billiton steigen mit plus 4,23 Prozent auf 579 Pence an die Index-Spitze. Rio Tinto und Antofagasta folgten mit Kursgewinnen von mehr als drei Prozent. Händler verwiesen auf die stark gestiegenen Metallpreise und eine optimistischen Studie von Citigroup Smith Barney.

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