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Aktien Europa: Kaum verändert bei weiter ruhigem Handel

Nach einem guten Auftakt der Weihnachtswoche hat der Handel an den europäischen Börsen am Dienstag an Schwung verloren. In einem weiter ruhigen Handel verharrte der Eurostoxx50 nahezu unverändert.

dpa-afx FRANKFURT. Nach einem guten Auftakt der Weihnachtswoche hat der Handel an den europäischen Börsen am Dienstag an Schwung verloren. In einem weiter ruhigen Handel verharrte der Eurostoxx50 nahezu unverändert.

Gegen 12.45 Uhr gewann der Eurostoxx50 0,09 Prozent auf 2 908,96 Punkte. Der Euronext 100 rutschte 0,13 Prozent auf 648,87 Zähler zu. In Paris verlor der CAC 40 0,06 Prozent auf 3 761,20 Punkte.

Zu den stärksten Verlieren zählten die Aktien vom Pharma- und Chemiekonzern Bayer mit einem Minus von 0,71 Prozent auf 25,02 Euro. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA warnte vor vor einem erhöhten Herzrisiko bei der Einnahme des Schmerzmittels Naproxen. Das Medikament wird unter verschiedenen Markennamen vertrieben, unter anderem als Aleve von Bayer. Der Konzern hatte daraufhin Gespräche mit der FDA über Naproxen/Aleve angekündigt, einen Marktrückzug des Medikaments aber ausgeschlossen.

Das Medikament Naproxen wird ebenfalls von dem Schweizer Pharmakonzern Roche unter dem Markennamen Naprosyn vertrieben. Die Aktien der Roche schafften dagegen zeitweise den Sprung in die Gewinnzone mussten im Mittagshandel aber wieder leicht abgeben. Die Papiere rutschten 0,08 Prozent auf 128,70 Franken.

Auch die Aktien der France Telecom stehen im Mittagshandel deutlich unter Druck und geben 1,06 Prozent auf 23,43 Euro ab. Der staatliche Telefonkonzern könnte italienischen Regierungskreisen zufolge das italienische Telekomunternehmen Wind kaufen. Das hatte die italienische Zeitung "Corriere della Sera" am Wochenende berichtet. Die Meldung habe alte Marktspekulationen noch einmal angeheizt, sagten Händler.

Zu den Verlieren zählen ebenfalls die Aktien der UBS mit einem Minus von 0,78 Prozent auf 95,35 Schweizer Franken. Meldungen über mögliche zivilrechtliche Schritte der US-amerikanischen Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) setzten die Papiere der Schweizer Großbank unter Druck. Dabei geht es nach Angaben des Institus um Arbeiten, welche die UBS Investment Bank für das Gesundheits Healthsouth Corp-Unternehmen ausgeführt habe.

Philips Electronics rutschen im Handelsverlauf in die verlustzone und verloren 0,26 Prozent auf 19,28 Euro. Damit zeigte sich das Papier von der jüngsten Unternehmensmeldung weitgehend unbeeindruckt. Ein Gemeinschaftsunternehmen von Philips, LG Philips LCD , hat die Prognose für das vierte Quartal für den LCD-Preisrückgang von zehn bis 15 Prozent auf 20 Prozent revidiert.

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