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Aktien Europa: Kaum verändert - Ericsson, Vivendi und EMI sehr schwach

Die Aktienmärkte in Europa haben am Freitag bis zum Mittag im Vergleich zu ihrem Vortagsschluss nur wenig verändert tendiert. Gegenläufige Nachrichten und Vorgaben sorgten für Schwankungen der Indizes in sehr enger Bandbreite. So stützten einerseits die positiven Vorgaben aus den USA die Börsen.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die Aktienmärkte in Europa haben am Freitag bis zum Mittag im Vergleich zu ihrem Vortagsschluss nur wenig verändert tendiert. Gegenläufige Nachrichten und Vorgaben sorgten für Schwankungen der Indizes in sehr enger Bandbreite. So stützten einerseits die positiven Vorgaben aus den USA die Börsen. Dort hatte sich die Leitbörse am Vorabend von ihren Verlusten im Tagesverlauf weitgehend erholt, während die sogar Nasdaq deutlich zulegte. Dämpfend jedoch wirkten vor allem die enttäuschenden Zahlen und Ausblicke von Microsoft und Ericsson. Zudem bereitet der Ölpreis den Anlegern weiter Sorgen, denn er verteuerte sich am Morgen erneut.

Der Eurostoxx 50 legte bis zur Mittagszeit um 0,11 Prozent auf 2 789,56 Punkte zu. Der Euronext 100 tendierte mit minus 0,02 Prozent auf 631,19 Zählern fast unverändert. Der Pariser CAC-40-Index verlor 0,05 Prozent auf 3 685,64 Punkte. In London stieg der Ftse 100 um 0,26 Prozent auf 4 629,30 Punkte.

Die Aktien des Telekomausrüsters LM Ericsson gaben nach Quartalszahlen in Stockholm um 5,78 Prozent auf 21,20 Schwedische Kronen nach. Händler verwiesen auf den enttäuschenden Auftragseingang und den verhaltenen Ausblick des Unternehmens.

Vivendi Universal gaben als prozentual schwächster Wert im Auswahlindex der Eurozone um 2,66 Prozent auf 20,85 Euro nach. Wie die "New York Times" in ihrer Freitagsausgabe berichtete, ermittelt der New Yorker Staatsanwalt Eliot Spitzer nun auch in der Musikbranche. Es seien Strafen angekündigt worden gegen Vivendis Universal Music Group, gegen Sony BMG Music Entertainment, die EMI Group und die Warner Music Group. EMI Group verloren 4,32 Prozent auf 210,50 Pence.

Philips Electronics legten hingegen 1,19 Prozent auf 18,70 Euro zu. Der niederländische Technologiekonzern teilte mit, den Streit mit der Gesellschaft Volumetrics Medical Imaging in den USA beigelegt zu haben. Wie Philips sagte, wurde eine Zahlung in Höhe von rund 145 Mill. Euro vereinbart, die im vierten Quartal verbucht werden soll. Iberdrola stiegen nach Quartalszahlen um 0,53 Prozent auf 17,09 Euro. Der spanische Versorger steigerte sein Ergebnis im abgelaufenen Quartal deutlich.

In der Schweiz legte die Syngenta-Aktie um 3,30 Prozent auf 115,70 Franken zu. Der Agrokonzern hat im dritten Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert. Die Verkäufe legten im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 1,4 Mrd. Dollar zu. Prudential stiegen in London um 3,24 Prozent auf 398,75 Pence. Es gebe Gerüchte, dass die Hbos ein Übernahmeangebot an Prudential gemacht habe, sagten Händler. Hbos verloren 0,82 Prozent auf 728,00 Pence.

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