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Aktien Europa: Knapp behauptet - Finanzwerte im Fokus; SCH ausgesetzt

(dpa-AFX) Paris - Die großen europäischen Börsen haben am Montag im Mittagshandel im Minus notiert und damit ihre anfänglichen Gewinne wieder abgegeben. Händler verwiesen auf anhaltende Sorgen über die Gewinnentwicklung der börsennotierten Unternehmen in Europa und den USA. Investoren würden vor neuen Anlageentscheidungen weitere Quartalsbilanzen abwarten. Am Morgen hatte der geplante Zusammenschluss der spanischen Santander Central Hispano SA (SCH) mit der britischen Abbey National zur viertgrößten Bank Europas die Übernahmespekulationen im Finanzsektor angeheizt und die Kurse steigen lassen.

(dpa-AFX) Paris - Die großen europäischen Börsen haben am Montag im Mittagshandel im Minus notiert und damit ihre anfänglichen Gewinne wieder abgegeben. Händler verwiesen auf anhaltende Sorgen über die Gewinnentwicklung der börsennotierten Unternehmen in Europa und den USA. Investoren würden vor neuen Anlageentscheidungen weitere Quartalsbilanzen abwarten. Am Morgen hatte der geplante Zusammenschluss der spanischen Santander Central Hispano SA (SCH) mit der britischen Abbey National zur viertgrößten Bank Europas die Übernahmespekulationen im Finanzsektor angeheizt und die Kurse steigen lassen.

Der Eurostoxx 50 < Sx5e.DJX > verlor bis 12.05 Uhr um 0,30 Prozent auf 2.665 Punkte. Der Euronext 100 < Pn100.PSE > gab um 0,02 Prozent auf 619,18 Zähler nach. In Paris sank der CAC 40 < Pcac.PSE > um 0,08 Prozent auf 3.564,42 Punkte.

Im Mittelpunkt standen Finanzwerte, nachdem die spanische Santander Central Hispano SA (SCH) < SAN.SCM > < Bsd2.FSE > eine milliardenschwere Übernahme von Abbey National < ANL.ISE > < AYN.FSE > ankündigt. Abbey-Aktionäre sollen für eine eigene Aktie je einen Anteilschein von Banco Santander sowie 31 britische Pence in bar bekommen, wie die spanische Großbank am Montag meldete. Abbey werde so mit 609 Pence je Aktie bewertet. SCH-Aktien blieben vom Handel ausgesetzt.

Andere Finanzwerte legten nach Bekanngabe der Übernahme zu. BNP Paribas SA < Pbnp.PSE > < BNP.FSE > stiegen 0,17 Prozent auf 46,50 Euro, ABN Amro 0,04 Prozent auf 16,78 Euro.

Dagegen verloren die Papiere des SCH-Konkurrenten Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA (Bbva) < Bbva.SCM > < BOY.FSE > um 1,22 Prozent auf 10,51 Euro. Bbva hatte im zweiten Quartal einen Gewinn im Rahmen der Analystenerwartungen erzielt.

Aktien des französischen Mischkonzerns Bouygues < PEN.PSE > < BYG.FSE > stiegen nach einer Analystenheraufstufung um 5,49 Prozent auf 27,49 Euro. Händler verwiesen auf eine Empfehlung von Merrill Lynch, die den Titel von "Neutral" auf "Buy" heraufstuften und dies mit der geplanten Sonderdividende von insgesamt 1,7 Milliarden Euro begründeten. "Dieser Schritt ist sehr positiv für die Aktionäre", hieß es. Bouygues hatte zudem die Verkaufsabsicht seiner Wasser-, Energie und Umwelttochter Saur bekräftigt. "Das ergibt aus strategischer Sicht Sinn", sagte ein Pariser Analyst. Der Konzern will sich verstärkt auf Telekom - und Medienaktivitäten konzentrieren.

Ins Blickfeld der Anleger standen auch die Aktien des Fiat-Konzerns < F.MIX > < Fiat.FSE > , die um 0,93 Prozent auf 6,39 Euro stiegen. Der Autobauer ist in seinem zweiten Geschäftsquartal operativ in die Gewinnzone zurückgekehrt.

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