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Aktien Europa: Leichte Gewinne - Novartis fester

Die europäischen Börsen haben am Freitag den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Die vorbörslichen Indikatoren für die US-Börsen stünden im Plus, sagten Händler. Das gebe den Börsen in Europa Auftrieb. "Im Grunde aber dreht sich alles um die Abeitsmarktdaten aus den USA", sagte ein Börsianer.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die europäischen Börsen haben am Freitag den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Die vorbörslichen Indikatoren für die US-Börsen stünden im Plus, sagten Händler. Das gebe den Börsen in Europa Auftrieb. "Im Grunde aber dreht sich alles um die Abeitsmarktdaten aus den USA", sagte ein Börsianer. Die Daten werden um 14.30 Uhr veröffentlicht.

Nach anfänglichen Verlusten gewann der Eurostoxx 50 im Mittagshandel 0,28 Prozent auf 2 842,68 Punkte. Der Euronext 100 stieg um 0,26 Prozent auf 645,04 Zähler. Der Pariser CAC-40-Index gewann um 0,18 Prozent auf 3 765,53 Punkte; der Schlussstand des französischen Leitindex wir an diesem Freitag wegen des geänderten Kappungsfaktors für die Aktien des Börsenschwergewichts Total erst um 17.50 Uhr festgestellt. Der Ftse-100-Index gewann 0,38 Prozent auf 4 716,40 Punkte.

Die Novartis-Aktie stiegen um 0,78 Prozent auf 58,00 Schweizer Franken und blieb damit von neuen Hiobsbotschaften in der Pharmabranche unberührt. Dem weltgrößten Pharmakonzern Pfizer drohen möglicherweise wegen eines Berichts über Nebenwirkungen bei seinem Kassenschlager Celebrex ähnliche Probleme wie dem US-Konkurrenten Merck & Co . Celebrex erhöhe das Risiko eines Herzinfarktes, heißt es in einem Artikel, der in 14 Tagen im Fachmagazin "New England Journal of Medicine" erscheinen soll.

Die Forschungsergebnisse in dem Fachmagazin könnten auch für Novartis Konsequenzen haben. Das Novartis-Konkurrenzprodukt Prexige befindet sich derzeit noch in klinischen Studien und soll spätestens 2006 zur Zulassung in den USA eingereicht werden. Ein Analyst betonte jedoch, Auswirkungen auf die gesamte Wirkstoffklasse könnten ausgeschlossen werden

Unter Druck gerieten die Titel von Fluggsellschaften. Händler begründeten dies mit den jüngsten Terroranschlägen. Vor der indonesischen Botschaft in Paris war am Freitagmorgen eine Paketbombe explodiert. Erst am Vortag waren bei drei Bombenanschlägen auf von Israelis genutzte Touristenzentren in Ägypten mindestens 44 Menschen getötet worden. Einen Tag vor der ersten freien Präsidentenwahl Afghanistans ist zudem am frühen Freitagmorgen eine Rakete neben der deutschen Botschaft in Kabul eingeschlagen und explodiert. Die Titel von Iberia gaben um 0,45 Prozent auf 2,20 Euro nach. Air France verloren 1,79 Prozent auf 12,65 Euro.

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