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Aktien Europa: Leichte Kursgewinne - Repsol gefragt, Ahold erneut schwach

Die großen europäische Börsen haben am Freitag im Mittagshandel ihre anfänglichen Gewinne größtenteils wieder abgegeben. Händler sprachen von geringen Umsätzen angesichts der dünnen Nachrichtenlage.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die großen europäische Börsen haben am Freitag im Mittagshandel ihre anfänglichen Gewinne größtenteils wieder abgegeben. Händler sprachen von geringen Umsätzen angesichts der dünnen Nachrichtenlage.

Der Eurostoxx50 verlor bis zum Mittag 0,04 % auf 2 687,380 Punkte, der Stoxx 50 gewann dagegen 0,19 % auf 2 633,84 Punkte. Der Euronext 100 stieg um 0,12 % auf 620,06 Punkte. Der französische CAC 40 verbesserte sich um 0,03 % auf 3 630,80 Zähler. Der britische Ftse-100-Index stieg um 0,23 % auf 4 464,64 Punkte .

Positive Analystenkommentare haben den Aktien der spanischen Ölgesellschaft Repsol-YPF SA zu einem kräftigen Kursplus verholfen. Die Papiere legten um 1,69 % auf 16,80 ? zu und waren damit stärkster Wert im Eurostoxx 50. Morgan Stanley bekräftigte seine "Overweight"-Empfehlung für den Titel. Aufgrund der gestiegenen Ölpreise besitze die Repsol-Aktien ein hohes Aufwärtspotenzial. Auch aus Sicht der Experten von Csfb ist die Repsol-Aktie unterbewertet.

Dagegen haben die Aktien des niederländischen Einzelhändlers Ahold ihre Kursverluste nach den enttäuschenden Quartalszahlen vom Donnerstag fortgesetzt. Die Aktie gab 2,82 % auf 5,16 ? nach. Die Analysten von CAI Cheuvreux stuften den Titel nach den enttäuschenden Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal von "Outperform" auf "Underperform" herab. Sie begründeten den Schritt mit unbefriedigenden Margen im US-Geschäft und kurzfristig nicht zu erwarteten Verbesserungen der Geschäftsaussichten.

Aktien des belgischen-niederländischen Finanzdienstleisters Fortis SA stiegen nach einem positiven Analystenkommentar um 0,83 % auf 18,30 ?. Lehman Brothers hat die Gewinnprognose 2004 nach der Vorlage guter Zahlen für das zweite Quartal um 4,5 % auf 2,4 Mrd. ? angehoben. Die Analysten bestätigten zugleich ihre Einstufung "Underweight" und das Kursziel von 20 ?.

Papiere des Pharmaunternehmens Glaxosmithkline Plc stiegen um 1,15 % auf 1 144 Pence, nachdem der Konzern einen Rechtsstreit in den USA gegen Zahlung von 2,5 Mill. $ beigelegt hatte. Bei der Anklage ging es um Sicherheit von Paxil in der Anwendung bei Kindern und Jugendlichen mit Depressionen. Mit der Zahlung möchte Glaxo nach eigenen Angaben einen langfristigen und teuren Rechtsstreit vermeiden. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer hatte dem weltweit zweitgrößten Pharmakonzern vorgeworfen, Informationen über Sicherheit und Wirkung von Paxil zurückzuhalten.

Die Aktien des Einzelhändlers GUS Plc verteuerten sich um 0,12 % auf 848 Pence. Der Konzern plant den Börsengang seiner Tochter Lewis Group in Südafrika. Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt, das GUS-Portfolio mit der Fokussierung auf weniger Aktivitäten umzustrukturieren, sagte GUS-Vorstands-Chef John Peace.

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