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Aktien Europa: Leichte Verluste - Emmi startet erfolgreich; BAE unter Druck

Europas führende Indizes haben im Mittagshandel am Montag bei sehr ruhigem Geschäft überwiegend geringe Verluste verzeichnet. Der Eurostoxx 50 gab 0,24 Prozent auf 2 910,75 Zähler ab. Der Euronext 100 verlor 0,42 Prozent auf 647,74 Zähler.

dpa-afx PARIS/LONDON. Europas führende Indizes haben im Mittagshandel am Montag bei sehr ruhigem Geschäft überwiegend geringe Verluste verzeichnet. Der Eurostoxx 50 gab 0,24 Prozent auf 2 910,75 Zähler ab. Der Euronext 100 verlor 0,42 Prozent auf 647,74 Zähler. Der SMI in Zürich fiel um 0,70 Prozent auf 5 516,30 Punkte. Der Ftse 100 sank um 0,48 pro0zent auf 4 723,00 Punkte.

Der hohe Eurokurs überschattet nach Einschätzung von Marktteilnehmern den jüngsten Rückgang beim Ölpreis und belaste damit das Sentiment. Zugleich drücke der unerwartet schwach ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag weiter auf die Stimmung, hieß es.

Von Unternehmensseite stand Telekomwerte im Blickpunkt. Mit dem geplanten Rückkauf der ehemaligen Mobilfunk-Tochtergesellschaft Telecom Italia Mobile (TIM) hat sich am Morgen die Telecom Italia in den Fokus der europäischen Börsianer geschoben. Der Konzern will Berichten zufolge die restlichen Anteile an TIM für mehrere Mrd. Euro zurückkaufen. Eine Entscheidung wird am Dienstag erwartet. Bis dahin bleiben die Aktien der Anteilseigner - Telecom Italia SpA , Telecom Italia Mobile SpA (TIM) und Pirelli & C. - am Montag und am Dienstag vom Handel ausgesetzt.

Einen erfolgreichen Börsengang hat es in der Schweiz gegeben, wobei der Joghurthersteller Emmi AG rund 100 Mill. Schweizer Franken eingenommen hat. Der erste Kurs der neuen Aktien wurde am Morgen bei 104,50 Schweizer Franken festgestellt, zuletzt lag das Papier bei 108,00 Franken. Wie das Unternehmen mitteilte, war die Nachfrage zehn Mal höher als das Angebot. Die Aktien wurden am Morgen erstmals gehandelt und waren zu 100 Franken und damit am oberen Ende der Preisspanne ausgegeben worden.

Tabakaktien zählten in London zu den schwächsten Werten in London. Die Deutsche Bank hatte die beiden britischen Branchenschwergewichte Imperial Tobacco Group und British American Tobacco (BAT) von "Buy" auf "Hold" zurückgestuft und dafür die erreichte Bewertung angeführt. Imperial Tbbacco sanken um 0,65 Prozent auf 1 370 Pence und die Anteile den Konkurrenten British American Tobacco (BAT) ermäßigten sich um 0,28 Prozent auf 887,5 Pence.

Schwächster Wert in London waren BAE Systems die im Zuge von starken Gewinnmitnahmen unter Druck gerieten und um um 4,37 Prozent auf 246,00 Pence sanken. Als Grund galten Anmerkungen über die künftige Margententwicklung beim Kampfflugzeug "Eurofighter Typhoon", sagten Händler in London.

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