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Aktien Europa: Leichte Verluste im nachrichtenarmen Handel

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - An den europäischen Börsen sind am Dienstag bis zurMittagszeit leichte Verluste verbucht worden. Händler führten dies auf den sehrnachrichtenarmen Tag zurück sowie den etwas schwächeren Börsenschluss in den USAam Vortag. Dort haben Anleger mit Blick auf die anstehende Leitzinsentscheidungzurzeit eine Warteposition eingenommen.

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - An den europäischen Börsen sind am Dienstag bis zurMittagszeit leichte Verluste verbucht worden. Händler führten dies auf den sehrnachrichtenarmen Tag zurück sowie den etwas schwächeren Börsenschluss in den USAam Vortag. Dort haben Anleger mit Blick auf die anstehende Leitzinsentscheidungzurzeit eine Warteposition eingenommen.

Der EuroSTOXX 50 gab bis zur Mittagszeit 0,42 Prozent auf2.804,79 Punkte nach. Der Euronext 100 verlor 0,31 Prozent auf634,22 Zähler. In Paris büßte der CAC-40-Index 0,33 Prozent auf3.727,77 Punkte ein und in London fiel der FTSE-100-Index um 0,43Prozent auf 4.482,80 Zähler.

Aktien der Ölgesellschaften gehörten zu den größten Verlierern. RoyalDutch/Shell litten unter einer Abstufung durch die UBS von "Buy" auf "Neutral".Royal Dutch Petroleum Co. gaben um 1,38 Prozent auf 42,88Euro nach und Shell Transport & Trading Co Plc fielen um0,85 Prozent auf 408,25 Pence. TOTAL büßten 1,29 Prozentauf 161,30 Euro und Repsol-YPF SA verloren 0,49 Prozent auf18,23 Euro. Am Vortag hatte sich zudem der Ölpreis nach der Wiederaufnahmeirakischer Exporte wieder stabilisiert.

Die Deutsche BP-Gruppe meldete für 2003 einen Verlustvon 51,2 Millionen Euro. Dieser sei durch Einmalaufwendungen wie das "Umflaggen"der 650 BP-Tankstellen auf Aral bedingt, hieß es. Nach dem Verkauf von 750Tankstellen sowie durch konjunkturbedingte Rückgänge sank der Umsatz imVergleich zum Vorjahr um 8,6 Milliarden auf 31,7 Milliarden Euro. BP fielen inGroßbritannien um 0,20 Prozent auf 489,25 Pence.

Vor einer an diesem Tag erwarteten Ankündigung wurden die Papiere deritalienischen Fluggesellschaft Alitalia - Linee Aeree Italiane SpA vorübergehend vom Handel ausgesetzt. Medienberichten vom Vorabendzufolge steht Alitalia kurz vor dem Erhalt eines Überbrückungskredit durch dieitalienische Regierung, um ihre Geschäfte und auch ihre Umstrukturierungfortführen zu können. An diesem Nachmittag steht ein Kabinettstreffen an.

EADS-Aktien drehten in Paris nach frühen Verlusten insPlus und stiegen deutlich um 1,54 Prozent auf 21,78 Euro. Airbus hat eigenenAngaben zufolge einen Vertrag unterzeichnet zum Verkauf einesA319-Langstreckenflugzeugs an Eurofly. Zudem gebe es eine Option für den Verkaufeines weiteren Flugzeugs. Zuvor war die EADS-Aktie von einem Bericht in der"Financial Times" (Dienstagausgabe) belastet worden. Dort hieß die britischeRegierung habe damit gedroht, einen milliardenschweren Vertrag für denLuftfahrt- und Rüstungskonzern über die Lieferung von Tankflugzeugen platzen zulassen. Unter anderem habe das britische Verteidigungsministerium einenPreisnachlass für die Flugzeuge gefordert.

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