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Aktien Europa: Nach schwächerem Start gut behauptet - Umstufungen im Fokus

Nach einem etwas schwächeren Start haben die Börsen in Europa am Dienstagmorgen ins Plus gedreht und sich gut behauptet. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank an diesem Abend rechnen die Händler aber nicht mit größeren Engagements an den Märkten.

dpa-afx PARIS/LONDON. Nach einem etwas schwächeren Start haben die Börsen in Europa am Dienstagmorgen ins Plus gedreht und sich gut behauptet. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank an diesem Abend rechnen die Händler aber nicht mit größeren Engagements an den Märkten.

Der Eurostoxx 50 gewann 0,33 % auf 2 785,13 Punkte. Der Euronext100 stieg um 0,31 % auf 635,99 Punkte. In Paris rückte der CAC 40 um 0,34 % auf 3 716,15 Punkte vor.

Auf der Unternehmensseite blieb es sehr ruhig und so bewegten vor allem mehrere Umstufungen vereinzelte Aktien. Unilever zeigten sich nach den kräftigen Vortagsverlusten mit plus 0,02 % auf 47,84 ? kaum verändert. Der Konsumgüterkonzern, der am Montag seine Gewinnerwartung nach unten korrigiert hatte, war nun von Lehman Brothers unter die Lupe genommen worden. Die Investmentbank senkte die Ertragsprognosen für 2004 und 2005.

Eni , von der Csfb auf "Outperform" hochgestuft, gehörten zu den prozentual größten Gewinnern im Auswahlindex der Eurozone. Das Versorger-Papier stieg um 1,18 % auf 17,80 ?.

Air France-KLM wurde von JP Morgan auf "Neutral" hochgestuft, was der Aktie der fusionierten französisch-niederländischen Fluggesellschaft Auftrieb gab. Das Papier gewann 0,74 % auf 13,67 ?.

Der Versorger Enel rechnet damit, dass die italienische Börsenaufsicht Consob dem Verkauf von bis zu 20 % der vom Staat gehaltenen Anteile bis Ende September zustimmt. Das sagte Enel-Chef Paolo Scaroni am Montag in Mailand. Sollte die Genehmigung bis Ende September erfolgen, sei Enel in der Lage, seine Roadshow am 3. oder 4. Oktober zu starten. Die Aktie gab um 0,08 % auf 6,48 ? nach.

LM Ericsson gewannen in Schweden 0,47 % auf 21,60 Kronen. Unternehmenschef Carl-Henric Svanberg erwartet, dass weltweit die Zahl der Handy-Nutzer bis 2006 auf mehr als zwei Mrd. steigen wird und bis 2008 auf 2,5 Mrd.. Dies berichtet die Zeitung "Svenska Dagbladet" in ihrer Dienstagausgabe.

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