Archiv
Aktien Europa: Nahezu unverändert - Nokia nach Pressebericht schwächster Wert

Die europäischen Börsen haben am Donnerstag bis zur Mittagszeit nahezu unverändert tendiert. Sämtliche Indizes bewegten sich bei sehr geringen Handelsumsätzen in enger Bandbreite um den Vortagsschluss.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die europäischen Börsen haben am Donnerstag bis zur Mittagszeit nahezu unverändert tendiert. Sämtliche Indizes bewegten sich bei sehr geringen Handelsumsätzen in enger Bandbreite um den Vortagsschluss. Die Volumina seien wegen der Weihnachtsferien und dem bevorstehenden Jahreswechsels sehr gering, sagte ein Händler in Paris.

Der Eurostoxx 50 , der an diesem Tag letztmalig im Jahr 2004 berechnet wird, blieb mit plus 0,04 Prozent auf 2 954,27 Zähler nahezu kontant. Der Euronext 100 stieg um 0,05 Prozent auf 658,21 Punkte und in Frankreich stand der CAC-40-Index mit 0,03 Prozent bei 3 828,31 Zählern fast unverändert. In London gab der Ftse-100-Index minimal um 0,02 Prozent auf 4 818,90 Zähler nach.

Am Freitag bleiben die Börsen in Mailand, Madrid, Wien und Zürich geschlossen. In London wird der Handelstag um 13.30 Uhr MEZ enden, in Paris und in Amsterdam um 14.00 Uhr.

Prozentual schwächster Wert im Auswahlindex der Eurozone war die Nokia-Aktie mit minus 0,94 Prozent auf 11,58 Euro. Asiatische Handyhersteller wie NEC Corp. und LG Electronics Inc haben laut einem Bericht der "Financial Times" (Donnerstagausgabe) Nokia beim Weihnachtsabsatz in Großbritannien übertroffen. An der Spitze im Index legten die Papiere der Ölgesellschaft Royal Dutch Petroleum Co. um 0,60 Prozent auf 42,26 Euro zu.

Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re schätzt seine Schadenbelastung im Zusammenhang mit dem Seebeben im indischen Ozean und der Flutkatastrophe auf unter 100 Mill. Franken (65 Mill. Euro). Das gab der Aktie Auftrieb. Sie legte um 1,55 Prozent auf 81,65 Schweizer Franken zu.

Wie die "Börsenzeitung" berichtet, will ein Konsortium um die Private Equity-Investoren Carlyle und CVC im Bieterverfahren um den Reisebuchungsspezialisten Amadeus Global Travel 8,25 Euro je Aktie bieten. Dies wäre höher als das Angebot der bisherigen Interessenten BC Partners und Cinven, sagten Händler. Ein Bieterkampf könnte den Preis weiter in die Höhe treiben und das stütze Air France-KLM und Iberia , die zusammen mit der Lufthansa rund 47 Prozent an Amadeus hielten. Air France-KLM gewannen 0,64 Prozent auf 14,05 Euro und Iberia stiegen um 1,19 Prozent auf 2,56 Euro. Amadeus und Iberia wollten den Pressebericht nicht kommentieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%