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Aktien Europa Schluss: Etwas fester - Positive Signale vom Ölmarkt

Positive Impulse vom Ölmarkt und ein starkes Interesse an Halbleiterwerten haben den Börsen am Montag europaweit Auftrieb gegeben. Der Eurostoxx 50 stieg bis Handelsende um 0,98 Prozent auf 2 823,46 Punkte. Der Euronext 100 rückte um 1,10 Prozent auf 643,53 Zähler vor. Der Pariser CAC-40-Index gewann 0,99 Prozent auf 3 767,06 Punkte.

dpa-afx PARIS. Positive Impulse vom Ölmarkt und ein starkes Interesse an Halbleiterwerten haben den Börsen am Montag europaweit Auftrieb gegeben. Der Eurostoxx 50 stieg bis Handelsende um 0,98 Prozent auf 2 823,46 Punkte. Der Euronext 100 rückte um 1,10 Prozent auf 643,53 Zähler vor. Der Pariser CAC-40-Index gewann 0,99 Prozent auf 3 767,06 Punkte.

"Die Investoren schauen zuversichtlich auf die Märkte, solang sich der Ölpreis nur stabil hält - er muss nicht mal sinken", sagte Commerzbank-Analyst Kevin Baker in London.

Unter den Halbleiterwerten legten Infineon kräftig zu und setzten sich mit plus 2,83 Prozent auf 8,73 Euro an die Dax-Spitze. Der Wert des niederländischen Chip-Ausrüsters Asml Holding NV legte um 3,60 Prozent auf 11,50 Euro zu.

Den Eurostoxx 50 führte dank positiver Analystenkommentare die Aktie von Ahold an. Nachdem der weltweit drittgrößte niederländische Einzelhandelskonzern sein spanisches Vertriebsgeschäft an den Finanzinvestor Permira verkauft hatte, äußerten sich mehrere Investmentexperten wohlwollend zu dem Wert. Die Aktie von Ahold stieg um 3,38 Prozent auf 5,50 Euro.

Der Aktienkurs des französischen Stahlproduzenten Arcelor stieg in Paris um 0,71 Prozent auf 15,61 Euro. "Arcelor, die Nummer eins der Stahlkonzerne weltweit, hat am Wochenende die Aussage wiederholt, bei auslaufenden Verträgen die Stahl-Preise um mindestens 20 Prozent anheben zu wollen. Ein Ende des Stahlbooms ist also nicht in Sicht. Preiserhöhungen dürften auch 2005 auf der Agenda stehen, was die deutschen Stahlwerte weiter unterstützen wird", sagte Stefan de Schutter von der alpha Wertpapierhandels AG.

Zu den Verlieren zählte der Titel von BP mit einem Minus von 1,02 Prozent auf 534,50 Pence. Die Analysten von Cheuvreux hatten gesagt, der aktualisierte Bericht für das dritte Quartal sei eher enttäuschend. Sie rieten daher ihren Kunden, bei BP aus- und in Shell Transport & Trading einzusteigen. Wie BP vor Börsenbeginn mitteilte, ist im abgelaufenen Quartal die Produktion um elf Prozent auf 3,880 Mill. boed (Barrel Öl Äquivalent pro Tag) gestiegen. Im Vergleich zum starken zweiten Quartal sei die Tagesproduktion allerdings um zwei Prozent gesunken.

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