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Aktien Europa Schluss: Fest - Finanzwerte stützen weiter

Europas Börsen haben am Mittwoch vom sinkenden Ölpreis profitiert und ihre Vortagesgewinne fortgesetzt. Erneut zulegen konnten vor allem Finanzwerte.

dpa-afx PARIS. Europas Börsen haben am Mittwoch vom sinkenden Ölpreis profitiert und ihre Vortagesgewinne fortgesetzt. Erneut zulegen konnten vor allem Finanzwerte. Die Aussage des New-Yorker-Generalstaatsanwalts Eliot Spitzer wirke nach, nicht gegen den Versicherungsmakler Marsh & Mclennan strafrechtlich ermitteln zu wollen. Spitzer ermittele somit wohl eher gegen Einzelne, statt gegen Firmen, sagte ein Händler in Frankfurt.

Der Eurostoxx 50 legte bis Handelsschluss 1,74 Prozent auf 2 787,15 Punkte zu. Der Euronext 100 gewann 1,34 Prozent auf 629,49 Punkte, während der Pariser CAC-40-Index um 1,46 Prozent auf 3 672,38 Punkte kletterte. Der Ölpreis fiel indes am frühen Abend kurz nach Erreichen eines neuen Rekordstandes deutlich. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am frühen Abend 50,10 Dollar, nachdem zuvor mit 51,95 Dollar ein neues Allzeithoch erreicht wurde.

Die Aktien von ING Groep legten nach einem positiven Analystenkommentar um 2,50 Prozent auf 20,47 Euro zu, Fortis stiegen um 1,71 Prozent auf 19,65 Euro. Die Investmentbank Morgan Stanley hatte ihren Anlegern den Wechsel von Fortis zu ING empfohlen. In einer Studie stuften sie ING von "Underweight" auf "Overweight" herauf und bestätigten Fortis auf "Equalweight".

Schlusslicht des Eurostoxx 50 waren Saint-Gobain . Sie büßten 0,87 Prozent auf 42,17 Euro ein. Nach der Vorlage von Umsatz-Zahlen hatte JP Morgan die Aktie des Baustoffherstellers auf "Neutral" herabgestuft und die Gewinnprognose für 2005 um sechs Prozent auf 3,43 Euro je Aktie gesenkt.

Auch die italienische Bank Unicredito gehörte zu den Verlierern, die Aktie gab 0,46 Prozent auf 4,15 Euro nach. Das Unternehmen hatte bekannt gegeben, mit Umstrukturierungen das Kerngeschäft stärken und nach Ost- und Zentraleuropa expandieren zu wollen. Zudem soll über die Hälfte der Gewinne in Form von Dividenden und Aktienrückkaufprogrammen an die Aktionäre zurückgegeben werden.

Die Aktie des britisch-niederländischen Konsumgüterherstellers Unilever fiel wegen der unsicheren Zukunftsaussichten zeitweise auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren. Bis zum Handelsschluss legte das Papier allerdings wieder zu und stand mit einem Plus von 1,20 Prozent bei 45,57 Euro.

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