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Aktien Europa Schluss: Gewinne - Schweizer Banken fest, Ryanair-Kurs hebt ab

Die Entspannung am Ölmarkt hat am Dienstag für steigende Kurse an den europäischen Börsen gesorgt. Die Präsidentschaftswahl in den USA habe allerdings für Zurückhaltung gesorgt, so dass die Umsätze meist unterdurchschnittlich geblieben seien, sagte ein Händler.

dpa-afx PARIS. Die Entspannung am Ölmarkt hat am Dienstag für steigende Kurse an den europäischen Börsen gesorgt. Die Präsidentschaftswahl in den USA habe allerdings für Zurückhaltung gesorgt, so dass die Umsätze meist unterdurchschnittlich geblieben seien, sagte ein Händler. Viele Investoren würden abwarten, bis sich eine klare Tendenz bei dem Urnengang abzeichnet.

Der Eurostoxx 50 schloss um 0,75 Prozent fester bei 2 855,16 Punkte. Der Euronext 100 kletterte um 0,76 Prozent auf 644,27 Punkte. In Paris legte der CAC-40-Index um 0,85 Prozent auf 3 765,84 Punkte. Der Ölpreis wurde um die Marke von 50 Dollar gehandelt.

Besser als erwartet ausgefallene Konzernzahlen bescherten Ryanair kräftige Kursgewinne. Die Titel des irischen Billigfliegers stiegen im Frankfurter Xetra-Handel um 16,17 Prozent auf 4,67 Euro. "Die Zahlen wurden vom Markt sehr gut aufgenommen", sagte ein Börsianer. Der Billigflieger hatte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seine Gewinne deutlicher als erwartet ausgebaut. Die Renditeprognose für 2004 hob Ryanair wieder etwas an.

Positiv bewertete Quartalszahlen ließen auch die Aktien von UBS steigen. Die Papiere der größten Schweizer Bank stiegen um 2,45 Prozent auf 89,95 Schweizer Franken. Sowohl Analysten als auch Händler äußerten sich positiv zu den Zahlen, vor allem zu dem Zufluss neuer Gelder. Auch Analyst Viktor Dammann von der Vontobel-Bank zeigte sich positiv überrascht: Der Nettomittelzufluss liege deutlich über den durchschnittlichen Erwartungen und leicht über seine eigenen Schätzungen.

Credit Suisse legten um 0,45 Prozent auf 41,95 Schweizer Franken zu. "Nach UBS blickt der Markt den anstehenden Zahlen von Credit Suisse zuversichtlich entgegen", sagte ein Börsianer. Allerdings dürfte sich das Investmentgeschäft der Credit Suisse nicht ganz so gut wie das der größten Schweizer Bank entwickelt haben, sagte ein Analyst. Hintergrund seien Umstrukturierungen bei Credit Suisse First Boston.

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