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Aktien Europa Schluss: Gut behauptet - Ölwerte legen zu, Converium brechen ein

Angeführt von den Aktien der Mineralölunternehmen und Versorger haben sich die europäischen Indizes am Dienstag nach einem schwachen Auftakt gut behauptet. Der Anstieg des Ölpreises stütze zwar die Titel der Ölunternehmen, dämpfe aber die Kauflust der Investoren für andere Werte, hieß es am Markt.

dpa-afx PARIS. Angeführt von den Aktien der Mineralölunternehmen und Versorger haben sich die europäischen Indizes am Dienstag nach einem schwachen Auftakt gut behauptet. Der Anstieg des Ölpreises stütze zwar die Titel der Ölunternehmen, dämpfe aber die Kauflust der Investoren für andere Werte, hieß es am Markt.

Der Eurostoxx 50 stieg bis Handelsende um 0,32 Prozent auf 2 733,69 Punkte. Der Euronext 100 rückte um 0,23 Prozent auf 625,17 Zähler vor. Der CAC-40-Index gewann 0,29 Prozent auf 3 667,47 Punkte.

Die Lage am Ölmarkt stand laut Händlern weiter im Fokus der Investoren. Der US-Rohölpreis sank am Nachmittag wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 50 Dollar je Barrel. Am Morgen hatte die Notierung im elektronischen Handel am New Yorker Warenterminmarkt Nymex mit 50,47 Dollar je Barrel (159 Liter) noch einen neuen Rekordstand erreicht. Um 17.00 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der Marke Light Sweet Crude mit Auslieferung zum November 49,75 Dollar und damit elf Cent mehr als am Vortag.

Entsprechend rückten Ölwerte in den Mittelpunkt des Handelsgeschehens. Repsol-Titel kletterten um 3,18 Prozent auf 17,84 Euro. Ein Händler einer führenden portugiesischen Bank sagte: "Die Ölwerte sind in ganz Europa gefragt. Aber Repsol YPF profitieren auch von den optimistisch stimmenden Aussagen von Vorstandschef Cortina, die argentinische Regierung könnte die Exportsteuern für Rohöl senken." Die Aktien von Royal Dutch gewannen 0,24 Prozent auf 41,65 Euro. Eni stiegen um 1,42 Prozent auf 18,60 Euro.

Mit einem Kurseinbruch von zwischenzeitlich mehr als 15 Prozent reagierten die Aktien des angeschlagenen Schweizer Rückversicherers Converium auf Neuigkeiten zur geplanten Kapitalerhöhung. Ein Bankensyndikat hatte die geplante Kapitalmaßnahme im Umfang von 533 Mill. Franken (420 Mill. Dollar) fest übernommen. Bis zum Mittag dämmte die Aktie ihre Verluste jedoch deutlich ein, da die Anleger auf die Genehmigung der Finanzspritze am Nachmittag hofften, sagten Händler. Zuletzt verbuchte die Aktie beim Stand von 17,00 Schweizer Franken ein Minus von 13,04 Prozent.

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