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Aktien Europa Schluss: Gut behauptet - Sehr ruhiger Handel ohne Impulse

Die europäischen Aktienmärkte sind am Montag zumeist mit leichten Kursgewinnen aus dem Handel gegangen. Ohne die Vorgaben der US-Börsen - die wegen des Labor-Day-Feiertages geschlossen blieben - und bei auch sonst dünner Nachrichtenlage blieb das Geschäft sehr ruhig, sagten Börsianer.

dpa-afx PARIS. Die europäischen Aktienmärkte sind am Montag zumeist mit leichten Kursgewinnen aus dem Handel gegangen. Ohne die Vorgaben der US-Börsen - die wegen des Labor-Day-Feiertages geschlossen blieben - und bei auch sonst dünner Nachrichtenlage blieb das Geschäft sehr ruhig, sagten Börsianer.

Der Eurostoxx 50 stieg um 0,33 % auf 2 748,39 Zähler, der Stoxx 50 legte 0,36 % auf 2 690,19 Punkte zu und der Euronext 100 gewann 0,37 % auf 628,09 Zähler. Der CAC 40 zog in Paris um 0,19 % auf 3 673,03 Punkte an.

Technologiewerte tendierten überwiegend freundlich und holten einen Teil der Kursverluste vom Freitag in Reaktion auf den enttäuschenden Intel-Ausblick wieder auf, sagten Händler. Stmicroelectronics-Aktien legten 2,13 % auf 13,90 ? zu, nachdem der französisch-italienische Chipbauer seine Prognosen bekräftigt hatte. Asml gewannen 2,12 % auf 10,61 ?, Philips verteuerten sich um 0,52 % auf 19,21 ?. Bei den Telekom-Ausrüstern legten Nokia 1,08 % auf 10,33 ? zu, Alcatel gewannen 1,25 % auf 9,73 ?.

Nach Vorlage von Zahlen haben die Aktien von L'Air Liquide gegen den Markttrend 0,83 % auf 131,30 ? verloren. Der weltgrößte Gasehersteller hat die Erwartungen im ersten Halbjahr verfehlt, nachdem der Konzern Analysten zufolge unter deutlich gestiegenen Energiekosten gelitten hatte. Die Experten von Drkw bemängelten, dass diese Kosten nicht auf die Kunden abgewälzt werden konnten. Air Liquide bestätigte die Jahresprognosen.

Energiewerte und Versorger zählten laut Händlern wegen eines gestiegenen Optimismus bezüglich der Perspektiven an den Aktienbörsen zu den größten Verlierern im europäischen Geschäft. Der Sektor werde von Börsianern defensiv eingeschätzt und in Phasen verstärkter Unsicherheit bevorzugt. Hinzu komme der leicht rückläufige Rohölpreis. Eni gaben 0,77 % auf 17,45 ? ab, Total verloren 0,31 % auf 162,90 ? und Suez gaben 0,52 % auf 17,31 ? ab.

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