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Aktien Europa Schluss: Im Plus - Ahold, L'Oreal schwach, Alcatel sehr fest

Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben den Handel am Donnerstag einheitlich im Plus beendet. Die Schwankungsbreiten waren jedoch recht gering. Der steigende Ölpreis und der Höhenflug des Euro ließen Händlern zufolge erneut Besorgnis an den Märkten aufkommen.

dpa-afx PARIS. Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben den Handel am Donnerstag einheitlich im Plus beendet. Die Schwankungsbreiten waren jedoch recht gering. Der steigende Ölpreis und der Höhenflug des Euro ließen Händlern zufolge erneut Besorgnis an den Märkten aufkommen.

Der Eurostoxx 50 schloss um 0,54 Prozent gefestigt bei 2 696,10 Punkten. Der Euronext 100 stieg um 0,51 Prozent auf 631,30 Zähler. Der Pariser CAC-40-Index legte um 0,60 Prozent auf 3 687,53 Punkte zu. Der niederländische AEX stieg um 0,35 Prozent auf 326,65 Punkte.

Die Ahold-Aktie war mit minus 1,68 Prozent auf 5,27 Euro schwächster Wert im Auswahlindex der Eurozone. Der niederländische Einzelhändler büßte im dritten Quartal deutlich an Umsatz ein. Einsamer Spitzenwert im Index war die Aktie des französischen Telekomausrüsters Alcatel , die mit einem Plus von 8,00 Prozent bei 10,94 Euro aus dem Handel ging. Alcatel teilte am Mittwochabend mit, einen Auftrag im Wert von 1,7 Mrd. Dollar von der US-Telefongesellschaft SBC Communications erhalten zu haben.

Außerdem veröffentlichten zahlreiche Untenehmen in Frankreich Quartalszahlen: L'Oreal-Aktien verloren 0,38 Prozent auf 53,00 Euro. Der Kosmetikkonzern hatte am Vorabend Neunmonatszahlen für den Umsatz vorgelegt. Lehman Brothers senkte die Ertragsprognose für das Unternehmen im Zeitraum von 2004 bis 2006 um zwei Prozent und bestätigte die Aktie mit "Underweight". Auch andere Investmentbanken äußerten sich negativ.

Im CAC 40 waren Schneider Electric SA nach Umsatzzahlen für das dritte Quartal mit minus 1,67 Prozent auf 52,95 Euro der schwächste Wert. Aktien des Unterhaltungselektronik-Herstellers Thomson hingegen gehörten zu den Gewinnern und legten nach Umsatzzahlen um 1,52 Prozent auf 17,35 Euro zu.

Aktien von Stmicroelectronics gewannen 1,43 Prozent auf 14,18 Euro. Der Chiphersteller verdiente im dritten Quartal bei gestiegenem Umsatz mehr als Experten erwartet hatten. Bei der Prognose für den Umsatz im vierten Quartal blieb das Unternehmen jedoch hinter der Analystenerwartung zurück. Zudem reduzierte Stmicro seine Prognosen für das Branchenwachstum im laufenden und kommenden Jahr.

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