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Aktien Europa Schluss: Kaum verändert - Ericsson, Vivendi sehr schwach

Die Aktienmärkte in Europa haben am Freitag den Vortagesschluss behauptet und kaum verändert geschlossen. Gegenläufige Nachrichten und Vorgaben sorgten für Schwankungen der Indizes in einer sehr engen Bandbreite. Dämpfend wirkten enttäuschende Zahlen und Ausblicke von Microsoft und Ericsson.

dpa-afx PARIS. Die Aktienmärkte in Europa haben am Freitag den Vortagesschluss behauptet und kaum verändert geschlossen. Gegenläufige Nachrichten und Vorgaben sorgten für Schwankungen der Indizes in einer sehr engen Bandbreite. Dämpfend wirkten enttäuschende Zahlen und Ausblicke von Microsoft und Ericsson. Zudem bereitet der auf Rekordniveau gestiegene Ölpreis den Anlegern weiter Sorgen.

Der Eurostoxx 50 schloss um 0,08 Prozent fester bei 2 788,80 Punkten. Der Euronext 100 schloss um 0,06 Prozent schwächer bei 630,94 Zählern. Der Pariser CAC-40-Index schloss mit einem hauchdünnen Minus von 0,01 Prozent bei 3 687,17 Punkten.

Die Aktien des Telekomausrüsters LM Ericsson gaben nach Quartalszahlen in Stockholm um 5,78 Prozent auf 21,20 Schwedische Kronen nach. Händler verwiesen auf den enttäuschenden Auftragseingang und den verhaltenen Ausblick des Unternehmens.

Vivendi Universal gaben als einer der schwächsten Werte im Auswahlindex der Eurozone um 2,24 Prozent auf 20,94 Euro nach. Wie die "New York Times" in ihrer Freitagsausgabe berichtete, ermittelt der New Yorker Staatsanwalt Eliot Spitzer nun auch in der Musikbranche. Es seien Strafen angekündigt worden gegen die Vivendi Universal Music Group, gegen Sony BMG Music Entertainment, die EMI Group und die Warner Music Group.

Philips Electronics fielen zuletzt ins Minus zurück und sanken um 0,11 Prozent auf 18,46 Euro. Der niederländische Technologiekonzern teilte mit, den Streit mit der Gesellschaft Volumetrics Medical Imaging in den USA beigelegt zu haben. Wie Philips sagte, wurde eine Zahlung in Höhe von rund 145 Mill. Euro vereinbart, die im vierten Quartal verbucht werden soll. Iberdrola stiegen nach Quartalszahlen um 0,47 Prozent auf 17,08 Euro. Der spanische Versorger steigerte sein Ergebnis im abgelaufenen Quartal deutlich.

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