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Aktien Europa Schluss: Kaum verändert - Philips schwach, Nokia sehr fest

PARIS (dpa-AFX) - Europas wichtige Börsen haben den Handel am Freitagweitgehend auf dem Vortagesniveau beendet. Durchgängig blieben die Umsätze aberunter dem Durchschnitt zurück. Chipwerte und Halbleiteraktien gehörten zu denschwächsten Titeln, nachdem das Bankhaus UBS Händlern zufolge die Einstufung fürden Sektor von "Overweight" auf "Neutral" herabgesetzt hatte. Marktteilnehmersprachen von einem sehr ruhigen Handelsverlauf, da die US-Börsen wegen desStaatsaktes für den vor sechs Tagen verstorbenen amerikanischen Ex-PräsidentenRonald Reagan geschlossen bleiben.

PARIS (dpa-AFX) - Europas wichtige Börsen haben den Handel am Freitagweitgehend auf dem Vortagesniveau beendet. Durchgängig blieben die Umsätze aberunter dem Durchschnitt zurück. Chipwerte und Halbleiteraktien gehörten zu denschwächsten Titeln, nachdem das Bankhaus UBS Händlern zufolge die Einstufung fürden Sektor von "Overweight" auf "Neutral" herabgesetzt hatte. Marktteilnehmersprachen von einem sehr ruhigen Handelsverlauf, da die US-Börsen wegen desStaatsaktes für den vor sechs Tagen verstorbenen amerikanischen Ex-PräsidentenRonald Reagan geschlossen bleiben.

Der französische Leitindex CAC 40 schloss um 0,32 Prozentschwächer bei 3.699,38 Punkten. Der EuroSTOXX 50 gab um 0,11 Prozentauf 2.797,05 Zähler nach. Der Euronext 100 sank um 0,26 Prozent auf630,15 Punkte.

Durchweg im Minus standen die Anteilsscheine der Halbleiterkonzerne. Papiereder französischen STMicroelectronics verbilligtensich um 0,61 Prozent auf 18,06 Euro, die der niederländischen ASML Holding NV um 2,29 Prozent auf 13,64 Euro. Philips-Anteilsscheine sanken um 1,38 Prozent auf 22,15 Euro.

Dank einer Modelloffensive stiegen die Aktien des weltgrößtenHandy-Herstellers Nokia deutlich an. Die Papiereverteuerten sich um 1,64 Prozent auf 11,93 Euro. Nokia wird am kommenden Montagin Helsinki voraussichtlich fünf neue Handy-Modelle vorstellen. Analystenerwarten, dass die Finnen mit der Modelloffensive ihre Verluste beim weltweitenMarktanteil eindämmen können. Allerdings bezweifelten Analysten, dass derKursanstieg von längerer Dauer sein werde.

Aktien der französischen Hotelgruppe Accor brachen nachdem Einstieg beim Touristikanbieter Club Med um 4,70 Prozent auf 33,08 Euro ein.Accor ist nach dem Kauf von 28,9 Prozent der Anteile für 252 Millionen Euro dergrößte Aktionär bei Club Med, dessen Aktienkurs zweistellig stieg. "Wir sindnicht sehr angetan von diesem weiteren Schritt in Richtung Tourismus", sagteMerrill-Lynch-Analyst Ian Rennardson zum Accor-Einstieg bei Club Med. DieBranche habe mit strukturellen Problemen zu kämpfen.

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