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Aktien Europa Schluss: Leichte Verluste bei dünnen Umsätzen

Die europäischen Aktien haben den ruhigen Handel am Montag mit leichten Verlusten beendet. Etwas belastend wirkten sich Händlern zufolge die schwächeren US-Börsen aus. Diese waren in einem umsatzschwachen Geschäft wegen gesenkter Prognosen einiger Unternehmen unter Druck geraten.

dpa-afx PARIS. Die europäischen Aktien haben den ruhigen Handel am Montag mit leichten Verlusten beendet. Etwas belastend wirkten sich Händlern zufolge die schwächeren US-Börsen aus. Diese waren in einem umsatzschwachen Geschäft wegen gesenkter Prognosen einiger Unternehmen unter Druck geraten.

Der Eurostoxx 50 gab um 0,27 % auf 2 697,10 Punkte nach. Der Euronext 100 verlor 0,29 % auf 620,78 Zähler. Der französische Leitindex CAC 40 fiel 0,34 % auf 3 636,71 Punkte.

Insgesamt sei der Handel in Europa sehr ruhig verlaufen, da in London die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen blieben, sagte ein Börsianer. Auch an der Wall Street seien die Umsätze recht dünn, da viele Anleger sich wegen des viertägigen Parteitages der Republikaner und dem damit verbundenen, befürchteten Verkehrschaos Urlaub genommen hätten.

Die Forderung nach staatlich festgesetzten Höchstpreisen im Mobilfunkgeschäft belastete die Aktien der spanischen Telefonica Moviles leicht. Der Kurs sank um 0,36 % auf 8,41 ?. Börsianer verwiesen auf den Vorschlag der Telekom-Aufsicht CMT (Comisión del Mercado de las Telecomunicaciones), mit einer Begrenzung der Mobilfunktarife Preissenkungen zu erreichen. Die Vorschläge der Behörde könnten aus Sicht eines Analysten einer führenden portugiesischen Bank tatsächlich Preissenkungen auslösen. Zudem würde es wahrscheinlich dazu führen, dass der durchschnittliche Umsatz pro Monat und Kunde in den kommenden Jahren nicht ansteige.

Ahold-Titel gehörten in Amsterdam zu den am meisten gehandelten Werten und schlossen mit einem Verlust von 1,15 % auf 5,14 ?. Gehandelt wurden insgesamt 11,3 Mill. Aktien. Das Papier leidet Händlern zufolge nach wie vor unter den schwachen Zahlen für das zweite Quartal, die der Einzelhandelskonzern vergangene Woche bekannt gegeben hatte.

Die Titel von Sanofi-Aventis stiegen um 0,77 % auf 59,05 ?. Händler verwiesen auf positive Nachrichten zur Zulassung des Medikaments "Rimonabant" (Acomplia). Eine der vier Phase-III-Studien belegt zur Halbzeit der zweijährigen Testphase, dass das Medikament zu einer deutlich stärkeren Gewichtsabnahme sowie verbesserten Blutfettwerten führt. Analyst Ronald Petitjean von Sarrazin Expertise äußerte sich positiv: "Das ist eine sehr gute Nachricht für Sanofi-Aventis. Das Medikament hat das Potenzial, ein Blockbuster zu werden und einen Betrag für höhere Umsätze leisten."

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