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Aktien Europa Schluss: Standardwerte schließen in der Verlustzone

Angeführt von schwachen Telekom- und Technologiewerten haben die europäischen Standardwerte am Montag überwiegend an Wert verloren. Der Eurostoxx 50 gab 0,47 Prozent auf 2 879,58 Punkte nach. Der Euronext 100 sank um 0,54 Prozent auf 646,26 Zähler.

dpa-afx PARIS. Angeführt von schwachen Telekom - und Technologiewerten haben die europäischen Standardwerte am Montag überwiegend an Wert verloren. Der Eurostoxx 50 gab 0,47 Prozent auf 2 879,58 Punkte nach. Der Euronext 100 sank um 0,54 Prozent auf 646,26 Zähler. In Paris verlor der CAC-40-Index 0,65 Prozent auf 3 774,25 Punkte.

Bei FBS Bankiers hieß es, der Markt werde von der Sorge der Anleger über die weitere Dollar- und Ölentwicklung belastet. "Es ist ein schlechter Tag für den Markt und es gibt keine Konjunkturnachrichten aus den USA, die das Bild aufhellen könnten. Die Anleger werden deshalb all ihre Aufmerksamkeit auf Dollar und Öl richten", sagte ein Analyst.

Aktien von Telecom Italia Mobile (TIM) waren der schwächste Wert, sie büßten 1,94 Prozent auf 4,90 Euro ein, während Telecom Italia um 1,06 Prozent auf 2,89 Euro nachgaben. Wegen Marktmissbrauch hat die Telekomaufsicht gegen den ehemaligen Monopolisten 152 Mill. Euro Geldstrafe verhängt. France Telecom sanken um 0,52 Prozent auf 22,90 Euro.

Nach schwachen Vorgaben von der Nasdaq verloren die Aktien von Asml Holding NV 1,75 Prozent auf 11,78 Euro. Bei Alcatel gab der Kurs um 0,58 Prozent auf 12,05 Euro nach. Koninklijke Philips büßten 1,68 Prozent auf 19,37 Euro ein. Stmicroelectronics verbilligten sich um 1,13 Prozent auf 15,70 Euro. Aktien von Enel wurden 0,30 Prozent höher bei 6,79 Euro gehandelt. Die Aktien des italienischen Versorgers wurden Ex-Dividende gehandelt, nachdem die Firma 33 Cent Sonderdividende ausgezahlt hatte.

Ebenfalls Kursgewinner im Eurostoxx 50 waren zwei Finanzwerte. San Paolo-IMI SpA legten 0,57 Prozent auf 10,24 Euro zu, während Credit Agricole um 1,65 Prozent auf 22,19 Euro anzogen. WestLB hatte die Aktie aus Bewertungsgründen auf "Neutral" herabgestuft. ING verloren 0,53 Prozent auf 20,54 Euro. Die niederländische Gruppe wird sich von ihrem Vermögensverwalter Baring trennen. Der Finanzdienstleister erwartet einen Buchgewinn von rund 250 Mill. Euro. Zudem sinkt der Anteil an ING Bank Slaski von 87,77 auf 75 Prozent.

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