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Aktien Europa Schluss: Uneinheitlich - Schwächelnde US-Börsen belasten

Die europäischen Börsen haben am Montag ihre im Tagesverlauf verbuchten Gewinne überwiegend abgegeben und uneinheitlich geschlossen. Dabei entfernten sie sich zuletzt nur wenig von den Schlussständen am Freitagabend.

dpa-afx PARIS. Die europäischen Börsen haben am Montag ihre im Tagesverlauf verbuchten Gewinne überwiegend abgegeben und uneinheitlich geschlossen. Dabei entfernten sie sich zuletzt nur wenig von den Schlussständen am Freitagabend. Anleger begannen, Gewinne mitzunehmen, als die US-Börsen kurz vor dem europäischen Börsenschluss in die Verlustzone drehten. Am Markt wurde unter anderem auf den schwachen Dollar verwiesen sowie auf den Ölpreis, der sich trotz der Aussicht auf höhere Fördermengen erneut der 50-Dollar-Marke näherte. Auch herrsche Sorge vor erneuten Leitzinsanhebungen in den USA, sagten Händler.

Der Leitindex Eurostoxx50 ging mit minus 0,27 Prozent auf 2 891,15 Zähler aus dem Handel. Der Euronext 100 büßte 0,06 Prozent auf 648,18 Zähler ein. In Paris stand der Leitindex CAC 40 mit minus 0,04 Prozent auf 3 780,61 Punkte fast unverändert. In London und Schweden stiegen die Indizes leicht.

Prozentual stärkster Wert im Auswahlindex der Eurozone war das Papier der France Telecom SA mit plus 1,38 Prozent auf 23,44 Euro. Händler sagten, Anleger reagierten erleichtert darauf, dass Thierry Breton weiter Vorstandschef bleibe. Breton war der Wunschkandidat des Staatspräsidenten Jacques Chirac für den Posten des Wirtschafts- und Finanzministers, nachdem Nicolas Sarkozy von diesem Amt zurückgetreten ist. Er lehnte jedoch die Übernahme eines Ministeramtes ab.

Schwächster Wert im Index war das Papier des niederländischen Einzelhändlers Ahold mit minus 1,56 Prozent auf 5,68 Euro. Die Aktie hatte im Tagesverlauf bis auf 5,83 Euro zugelegt. Am späten Nachmittag bestätigte Ahold dann seine Ziele für das kommende Jahr, woraufhin Gewinnmitnahmen eingesetzt hätten, sagten Händler. Fortis-Aktien , die von Goldman Sachs von "Outperform" auf "In-line" abgestuft wurden, büßten an vorletzter Stelle 1,39 Prozent auf 19,92 Euro ein.

Telekom Austria kletterten um 3,56 Prozent auf 12,80 Euro. Die Österreicher vereinbarten eine Option zur Übernahme des führenden bulgarischen Mobilfunkbetreibers Mobiltel. Telekom Austria habe das alleinige Recht, 100 Prozent von Mobiltel für rund 1,6 Mrd. Euro zu kaufen.

European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) büßten im CAC 40 nach Gewinnen im Tagesverlauf 1,04 Prozent auf 22,83 Euro ein. Der Luft- und Raumfahrtkonzern teilte am Nachmittag mit, er habe am 10. Dezember ein Vorstandstreffen anberaumt. Der Vorstand werde zu diesem Zeitpunkt aber nicht unbedingt eine Entscheidung über den möglichen Bau eines neuen Großraumjets A350 treffen, sagte ein Unternehmenssprecher. Sie soll aber bis Jahresende fallen.

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