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Aktien Europa Schluss: Ungeachtet neues Rekord-Ölpreises gut behauptet

Ungeachtet eines neuen Rekordhochs bei den Ölpreisen haben die europäischen Börsen am Dienstag mit leichten Gewinnen geschlossen. Der Eurostoxx 50 stieg bis Handelsende um 0,24 Prozent auf 2 830,12 Punkte. Der Euronext 100 rückte um 0,09 Prozent auf 644,14 Zähler vor. Der Pariser CAC-40-Index gewann 0,08 Prozent auf 3 770,24 Punkte.

dpa-afx PARIS. Ungeachtet eines neuen Rekordhochs bei den Ölpreisen haben die europäischen Börsen am Dienstag mit leichten Gewinnen geschlossen. Der Eurostoxx 50 stieg bis Handelsende um 0,24 Prozent auf 2 830,12 Punkte. Der Euronext 100 rückte um 0,09 Prozent auf 644,14 Zähler vor. Der Pariser CAC-40-Index gewann 0,08 Prozent auf 3 770,24 Punkte.

Die Ölpreise hatten wegen der anhaltenden Produktionsbehinderung im Golf von Mexiko neue Rekordstände erreicht. Der amerikanische Rohölpreis legte im elektronischen Handel am New Yorker Warenterminmarkt Nymex in der Spitze auf 50,61 Dollar je Barrel (159 Liter) zu. Davon profitierten Ölwerte wie etwa BP und Shell. BP gewannen um 2,99 Prozent auf 550,50 Pence, Shell Transport & Trading Co Plc 1,70 Prozent auf 419 Pence.

Technologie-Aktien reagierten auf eine Umsatzwarnung des US-Chipherstellers Advanced Micro Devices (AMD) . AMD erwartet, dass der Umsatz im abgelaufenen dritten Quartal niedriger ausgefallen ist als zunächst angekündigt. Diese Aussage belaste die Stimmung im europäischen Technologie-Sektor, sagten mehrere Händler übereinstimmend. Zugleich seien die Tech-Werte in den Tagen zuvor sehr gut gelaufen, weshalb auf Grund von Gewinnmitnahmen noch zusätzlicher Druck auf die Aktien käme.

Stmicroelectronics fielen um 1,69 Prozent auf 14,56 Euro. Alcatel gaben um 0,59 Prozent auf 10,08 Euro nach. In den Niederlanden verloren Asml 0,63 Prozent auf 11,12 Euro.

In der Schlussgruppe des Eurostoxx 50 lagen Telekom-Werte wie die Aktie der Deutschen Telekom mit einem Minus von 1,61 Prozent auf 15,30 Euro. Marktbeobachter begründeten die Verluste mit Spekulationen über eine Platzierung von T-Aktien durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Auch France Telecom lagen mit einem Minus von 0,98 Prozent auf 21,19 Euro am unteren Ende des Index.

Das Papier von British Airways verzeichnete deutliche Verluste. Das Unternehmen hatte mit den Verkehrszahlen für September den Markt enttäuscht. Das Papier fiel bis Handelsende um 3,12 Prozent auf 209,75 Pence. Händler verwiesen auf die negative Entwicklung bei der Geschäftskundenzahl im September und den unveränderten Ausblick.

Titel von Credit Suisse Group gewannen 1,4 Prozent auf 42,00 Schweizer Franken. Die Titel kletterten nach einem Pressebericht, wonach die Bank mit dem Verkauf ihrer Versicherungstochter Winterthur begonnen und potenzielle Interessenten schriftlich zur Abgabe von Angeboten aufgefordert hat. Analysten schätzen den Wert der Winterthur auf fünf Mrd. Euro. Bislang seien die Berichte aber wenig konkret, hieß es.

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