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Aktien Europa Schluss: Verluste - Banken im Fokus

(dpa-AFX) Paris - Die meisten europäischen Börsen haben ihre frühen Gewinne am Montag im Tagesverlauf abgegeben und mit Verlusten geschlossen. Händler verwiesen auf anhaltende Sorgen über die Gewinnentwicklung der börsennotierten Unternehmen in Europa und den USA. Investoren würden vor neuen Anlageentscheidungen weitere Quartalsbilanzen abwarten. Am Morgen hatte der geplante Zusammenschluss der spanischen Santander Central Hispano SA (SCH) mit der britischen Abbey National zur viertgrößten Bank Europas die Übernahmespekulationen im Finanzsektor angeheizt und die Kurse steigen lassen.

(dpa-AFX) Paris - Die meisten europäischen Börsen haben ihre frühen Gewinne am Montag im Tagesverlauf abgegeben und mit Verlusten geschlossen. Händler verwiesen auf anhaltende Sorgen über die Gewinnentwicklung der börsennotierten Unternehmen in Europa und den USA. Investoren würden vor neuen Anlageentscheidungen weitere Quartalsbilanzen abwarten. Am Morgen hatte der geplante Zusammenschluss der spanischen Santander Central Hispano SA (SCH) mit der britischen Abbey National zur viertgrößten Bank Europas die Übernahmespekulationen im Finanzsektor angeheizt und die Kurse steigen lassen.

Der Eurostoxx 50 < Sx5e.DJX > schloss 1,22 Prozent leichter bei 2.640,61 Punkten. Der Euronext 100 < Pn100.PSE > gab 0,99 Prozent auf 604,31 Zähler nach. In Paris sank der CAC 40 < Pcac.PSE > um 0,97 Prozent auf 3.532,61 Punkte.

Im Mittelpunkt standen Finanzwerte, nachdem die spanische Santander Central Hispano SA (SCH) < SAN.SCM > < Bsd2.FSE > eine milliardenschwere Übernahme von Abbey National < ANL.ISE > < AYN.FSE > ankündigte. Abbey-Aktionäre sollen für eine eigene Aktie je einen Anteilschein von Banco Santander sowie 31 britische Pence in bar bekommen, meldete die spanische Großbank am Montag. Abbey werde so mit 609 Pence je Aktie bewertet. SCH-Aktien verloren 2,63 Prozent auf 7,79 Euro. Andere Finanzwerte gaben nach anfänglichen Gewinnen bis zum Abend nach. BNP Paribas < Pbnp.PSE > < BNP.FSE > verloren 0,43 Prozent auf 46,18 Euro. ABN Amro < Aaba.ASX > < AAR.ETR > fielen um 0,54 Prozent auf 16,65 Euro.

Die Aktien des französischen Mischkonzerns Bouygues < PEN.PSE > < BYG.FSE > stiegen nach einer Analystenheraufstufung an die Spitze des CAC-40-Index. Die Papiere gewannen 5,45 Prozent auf 27,48 Euro. Händler verwiesen auf eine Empfehlung von Merrill Lynch, die den Titel von "Neutral" auf "Buy" heraufstuften und dies mit der geplanten Sonderdividende von insgesamt 1,7 Milliarden Euro begründeten. "Dieser Schritt ist sehr positiv für die Aktionäre", hieß es. Bouygues hatte zudem die Verkaufsabsicht seiner Wasser-, Energie und Umwelttochter Saur bekräftigt. "Das ergibt aus strategischer Sicht Sinn", sagte ein Pariser Analyst. Der Konzern will sich verstärkt auf Telekom - und Medienaktivitäten konzentrieren.

Ins Blickfeld der Anleger standen auch die Aktien von Fiat < F.MIX > < Fiat.FSE > , die um 2,20 Prozent auf 6,46 Euro stiegen. Der Autobauer ist in seinem zweiten Geschäftsquartal operativ in die Gewinnzone zurückgekehrt. Zudem will der Konzern will an seinen Gemeinschaftsunternehmen mit dem weltgrößten Autobauer General Motors < GM.NYS > < GMC.FSE > festhalten.

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