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Aktien Europa Schluss: Verluste - Euro-Kurs und Ölpreis belasten

Die europäischen Märkte haben den Handel am Dienstag mit Verlusten beendet. Der auf neue Rekordhöhen gekletterte Euro und der steigende Ölpreis belasteten die Stimmung. Auch das überraschend gesunkene Verbrauchervertrauen in den USA sorgte für Verkäufe.

dpa-afx PARIS. Die europäischen Märkte haben den Handel am Dienstag mit Verlusten beendet. Der auf neue Rekordhöhen gekletterte Euro und der steigende Ölpreis belasteten die Stimmung. Auch das überraschend gesunkene Verbrauchervertrauen in den USA sorgte für Verkäufe.

Der Leitindex Eurostoxx50 schloss mit minus 0,51 Prozent auf 2 876,39 Zähler. Der Euronext 100 gab 0,61 Prozent auf 644,23 Zähler ab. In Paris sackte der CAC 40 um 0,71 Prozent auf 3 753,75 Punkte ab.

Ahold waren mit einem Abschlag von 2,46 Prozent auf 5,54 Euro schwächster Wert im Auswahlindex der Eurozone. Während einer Analystenkonferenz hatte Vorstandschef Anders Moberg über Unsicherheiten mit Blick auf das Lebensmittelgeschäft des niederländischen Konzerns gesprochen.

Groupe Danone folgten an zweiter Stelle mit einem Verlust von 1,69 Prozent auf 67,05 Euro. Die Philips-Aktie gab kurz vor Handelsschluss deutlich nach und schloss mit minus 1,47 Prozent auf 19,40 Euro. Laut Händlern erwartet der Elektronikkonzern 2005 auf dem weltweiten Chipmarkt ein Null-Wachstum. Bisher sei Philips von einem fünfprozentigen Wachstum ausgegangen.

Aktien des Baustoffherstellers Lafarge gewannen an der Index-Spitze 1,15 Prozent auf 70,65 Euro. Die CSFB stufte das Papier von "Neutral" auf "Outperform" hoch und hob auch das Kursziel an.

Pinault-Printemps-Redoute SA stiegen im CAC 40 um 3,44 Prozent auf 78,20 Euro und waren damit stärkster Wert im Pariser Leitindex. Der französische Luxusgüter- und Einzelhandelskonzern verhandelt über den Verkauf seiner Tochter Rexel an ein Konsortium um die Investmentgesellschaft Eurazeo. Der Anteil von 73,7 Prozent solle zu 38,50 Euro je Aktie an das Konsortium veräußert werden, teilte PPR mit. Rexel gewannen 5,67 Prozent auf 38,05 Euro.

In der Schweiz gaben die Novartis-Aktien nach einer Verzögerung der Zulassung für das Medikament Prexige 2,24 Prozent auf 54,60 Franken nach. Das Papier der Unaxis Holding gewann 3,43 Prozent auf 120,50 Franken. Der Technologiekonzern kündigte Umstrukturierungen an und will bis 2007 weltweit rund 6 500 Arbeitsplätze streichen.

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