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Aktien Europa Schluss: Weiter steigender Ölpreis drückt Stimmung

Weiter steigende Ölpreise haben die europäischen Börsen am Mittwoch zum Teil belastet. Während sich der Eurostoxx 50 behaupten konnte, schlossen Euronext sowie der französische Leitindex im Minus. Der Eurostoxx 50 legte bis Handelsende 0,02 Prozent auf 2 830,77 Punkte zu. Der Euronext 100 verlor 0,17 Prozent auf 643,05 Zähler, der Pariser CAC-40-Index sank um 0,23 Prozent auf 3 761,40 Punkte.

dpa-afx PARIS. Weiter steigende Ölpreise haben die europäischen Börsen am Mittwoch zum Teil belastet. Während sich der Eurostoxx 50 behaupten konnte, schlossen Euronext sowie der französische Leitindex im Minus. Der Eurostoxx 50 legte bis Handelsende 0,02 Prozent auf 2 830,77 Punkte zu. Der Euronext 100 verlor 0,17 Prozent auf 643,05 Zähler, der Pariser CAC-40-Index sank um 0,23 Prozent auf 3 761,40 Punkte.

Der Rohölpreis hatte in New York einen neuen Rekordstand erreicht. Nach der Veröffentlichung der Öllagerbestände in den USA kletterte der Rohölpreis zur Novemberauslieferung an der Terminbörse Nymex auf 51,80 Dollar. In London stieg der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent auf einen neuen Rekordwert von 47,80 Dollar. Belastet worden sei der Markt vor allem durch den Rückgang der Lagerbestände beim Heizöl vor dem bevorstehenden Winter, sagten Händler.

Zu den Verlierern zählten Converium-Aktien , die 2,18 Prozent auf 7,62 Schweizer Franken verloren. Der Schweizer Rückversicherer hatte den Eingang von Sammelklagen gegen das Unternehmen in den USA am US District Court in New York bestätigt. Die Sammelklagen seien von Aktionären eingereicht worden, die Converium-Titel im Zeitraum 11. Dezember 2001 bis zum 20. Juli 2004 erworben haben, teilte der Versicherer mit.

Bei L'Oreal und Adecco wirkten Analystenkommentare als Kaufbremse. JP Morgan hatte L'Oreal von "Overweight" auf "Neutral" gesenkt. Die Aktie verlor 1,02 Prozent auf 53,40 Euro. Morgan Stanley hat die Aktie der Schweizer Adecco wegen eines geringeren Bedarfs an Zeitarbeitskräften in Frankreich von "Overweight" auf "Equal-Weight" abgestuft. Die Gewinnerwartung je Aktie (EPS) sei zugleich für die Jahre 2004 bis 2006 gesenkt worden. Das Kursziel sei aus diesem Grund von 73 auf 64 Schweizer Franken reduziert worden, heißt es in der Studie am Mittwoch. Adecco gaben um 2,54 Prozent auf 61,35 Schweizer Franken nach.

Alitalia-Aktien büßten ihre Tagesgewinne zum Handelsschluss großteils ein. Hatten sie zwischenzeitlich 3,00 Prozent zugelegt, schlossen sie lediglich mit einem Plus von 0,35 Prozent auf 0,2 840 Euro. Gewerkschaften und Regierung hatten sich in der vergangenen Nacht auf die Arbeitslosenunterstützung für die fast 3 700 von dem Stellenabbau bei Alitalia betroffenen Arbeitnehmer geeinigt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch unter Berufung auf Gewerkschaftskreise.

Positiv endete der Handelstag für Volkswagen . Die Aktie setzte sich mit plus 7,88 Prozent auf 34,50 Euro an die Dax-Spitze. Die Meldung, dass der frühere Daimler-Chrysler-Manager Wolfgang Bernhard in den Volkswagen-Vorstand wechselt bescherte der Aktie im Tagesverlauf ein Kursplus von fünf Prozent. Bernhard soll zum 1. Februar 2005 VW-Vorstand werden, zunächst ohne Geschäftsbereich. Spätestens zum 1. Januar 2006 soll Bernhard die Führung der Marke Volkswagen übernehmen. Gegen Abend stieg die Aktie um weitere drei Prozent, als bekannt wurde, dass der Konzern beim Sparprogramm Formotion gute Fortschritte macht.

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