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Aktien Europa: Schwach - Technologie- und Versicherungsaktien belasten

Die europäischen Börsen haben am Mittwoch schwach tendiert. Vor allem die Technologie- und die Versicherungsbranche belasteten die Finanzmärkte. Technologie-Aktien litten unter den überraschend schwachen Quartalszahlen des weltweit zweitgrößten Handyherstellers Motorola Inc. .

dpa-afx PARIS/LONDON. Die europäischen Börsen haben am Mittwoch schwach tendiert. Vor allem die Technologie- und die Versicherungsbranche belasteten die Finanzmärkte. Technologie-Aktien litten unter den überraschend schwachen Quartalszahlen des weltweit zweitgrößten Handyherstellers Motorola Inc. . Die Papiere der Versicherer verbilligten sich, nachdem der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft seine Ermittlungen wegen Wettbewerbsverstößen im US-Versicherungssektor ausgeweitet hatte.

Der Eurostoxx 50 gab um 1,18 Prozent auf 2 768,17 Punkte nach. Der Euronext 100 verlor 0,94 Prozent auf 627,97 Zähler. Der Pariser CAC-40-Index büßte 0,92 Prozent auf 3 666,64 Punkte ein.

Versicherer litten unter den Ermittlungen Eliot Spitzers in den USA und gaben nach: AXA verloren 2,89 Prozent auf 16,47 Euro und Aegon büßten 1,99 Prozent auf 8,36 Euro ein.

Auch in die Aktien der Zurich Financial Services (ZFS) gehörten zu den Verlierern mit minus 1,57 Prozent auf 163,10 Schweizer Franken. ZFS hatte außerdem bekannt gegeben, von der ING Groep NV die argentinischen Lebensversicherungsaktivitäten gekauft zu haben. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. ING weiteten ihre Verluste aus und fielen um 3,65 Prozent auf 20,04 Euro. Händlern zufolge hat die Finanzgruppe auch eine Vorladung von Eliot Spitzer erhalten.

In London büßten Prudential Plc 2,82 Prozent auf 394,25 Pence ein und erholten sich damit von den kräftigen Vormittagsverlusten. Nach der angekündigten Kapitalerhöhung am Vortag haben nun Investmentbanken die Aktie abgestuft. Lehman senkte das Papier auf "Equal-weight" und CSFB auf "Neutral".

Die Electrolux-Aktie erholten sich weiter von den frühen Verlusten und legten um 0,77 auf 130,50 Schwedische Kronen zu. Der Gewinn des weltgrößten Anbieters von Küchenmaschinen und anderen Haushaltswaren brach im dritten Quartal zwar 26,6 Prozent ein, Analysten hatten jedoch mit einem noch größeren Einbruch gerechnet. Die Erlöse sind laut Helabatrust unter anderem aufgrund der gestiegenen Nachfrage in Nordamerika besser als erwartet ausgefallen. Trotz gestiegener Vertriebskosten sei zudem das Konzernergebnis höher ausgefallen.

Vor Bekanntgabe der Neumonatsumsätze behaupteten sich L'Oreal-Aktien knapp mit minus 0,10 Prozent auf 52,90 Euro und waren damit fünftstärkster Wert im Eurostoxx.

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