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Aktien Europa: Schwächer - Bankenwerte im Blick; neue Unsicherheitsfaktoren

(dpa-AFX) Paris/London - Nach neuen Terrorängsten in den USA und angesichts eines Ölpreises auf Rekordniveau haben sich die europäische Standardwerte am Montagmittag mit einer überwiegend leichteren Tendenz präsentiert.

(dpa-AFX) Paris/London - Nach neuen Terrorängsten in den USA und angesichts eines Ölpreises auf Rekordniveau haben sich die europäische Standardwerte am Montagmittag mit einer überwiegend leichteren Tendenz präsentiert.

Das Euro-Aktienbarometer Eurostoxx 50 < Sx5e.DJX > fiel um 0,99 Prozent auf 2.693,06 Punkte, der Stoxx 50 < Sx5p.DJX > verlor 0,34 Prozent auf 2.641,28 Zähler und der Euronext 100 < Pn100.PSE > gab 0,73 Prozent auf 616,23 Zähler ab. In Paris sackte der CAC 40 < Pcac.PSE > um 0,83 Prozent auf 3.616,74 Punkte ab. Der Londoner Ftse 100 < UKX.ISE > gab 0,17 Prozent auf 4.405,40 Zähler ab und der Swiss-Market-Index < SMI.SFF > verlor 0,64 Prozent auf 5.511,50 Punkte.

Bankwerte stehen Händlern zufolge bei weiteren Quartalsberichten aus dem Sektor im Fokus der Investoren. BNP Paribas < Pbnp.PSE > < BNP.FSE > verloren nach besser als erwarteten Quartalszahlen unterdurchschnittliche 0,56 Prozent auf 48,11 Euro und gaben ihre Eröffnungsgewinne ab. Die zweitgrößte französische Bank hatte im zweiten Quartal mit einem Gewinnanstieg um knapp 50 Prozent die Analystenerwartungen deutlich übertroffen. Helabatrust zufolge hätten dabei alle Geschäftsbereiche zum erfreulichen Ergebnisanstieg beigetragen.

Die Aktien von ABN Amro < Aaba.ASX > < AAR.FSE > gaben nach Zahlen 0,98 Prozent auf 17,23 Euro ab. Die niederländische Großbank hatte laut Händlern besser als erwartete Zahlen für das zweite Quartal mit einem unerwartet klaren Gewinnplus vorgelegt. Jedoch werde das Ergebnis durch einige Sonderfaktoren wie die geringe Risikovorsorge und Steuereffekte getrieben. Analysten bemängelten die "niedrige Ergebnisqualität", was den Kurs mit dem schwachen Markt belaste.

In London sind die Aktien von Hsbc Holdings < Hsba.ISE > < Hbc1.FSE > nach positiv aufgenommenen Zahlen mit plus 3,34 Prozent auf 834,50 Pence an die "Footsie"-Spitze gesprungen. Die größte britische Bank hat im ersten Halbjahr mit knapp 50-prozentigen Gewinnplus vor Steuern und Goodwill-Abschreibungen die Analystenerwartungen übertroffen.

Zudem bahne sich eine Übernahmeschlacht um die sechstgrößte britische Bank Abbey National < ANL.ISE > < AYN.FSE > an, sagten Händler. Einem Bericht des "Sunday Telegraph" zufolge arbeitet die viertgrößte britische Großbank Hbos < Hbos.ISE > < HB7.FSE > an einer Gegenofferte für das Angebot der Banco Santander Central Hispano (SCH) < SAN.SCM > < Bsd2.FSE > . Hbos-Aktien zählten mit minus 2,53 Prozent auf 694,50 Pence zu den größten Verlierern in London, während sich Abbey-Titel um 2,12 Prozent auf 579,00 Pence verteuerten. SCH verteuerten sich zum Mittag um 0,51 Prozent auf 7,86 Euro.

In Zürich bauten ABB < Abbn.VTX > < ABJ.FSE > ihre jüngsten Kursgewinne in Reaktion auf Zahlen weiter aus und gewannen 0,43 Prozent auf 6,94 Schweizer Franken. Am Morgen hatte die Deutsche Bank die Aktien von "Hold" auf "Buy" mit einem auf 8,50 Euro erhöhten Kursziel hochgestuft. Goldman Sachs stufte die Aktien von "In Line" auf "Outperform" herauf.

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