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Aktien Europa: Schwächer - Rekord-Rohölpreis belastet; Vorgaben negativ

(dpa-AFX) Paris/London - Belastet von der anhaltenden Rekordjagd des Ölpreises und angesichts schwacher Vorgaben aus den USA und Asien haben die europäischen Standardwerte am Mittwochmittag teils erhebliche Kursverluste verzeichnet.

(dpa-AFX) Paris/London - Belastet von der anhaltenden Rekordjagd des Ölpreises und angesichts schwacher Vorgaben aus den USA und Asien haben die europäischen Standardwerte am Mittwochmittag teils erhebliche Kursverluste verzeichnet.

Das Euro-Aktienbarometer Eurostoxx 50 < Sx5e.DJX > verlor 1,38 Prozent auf 2.675,06 Punkte, der Stoxx 50 < Sx5p.DJX > gab 1,10 Prozent auf 2.627,98 Zähler ab und der Euronext 100 < Pn100.PSE > fiel um 1,32 Prozent auf 612,38 Stellen. In Paris sackte der CAC 40 < Pcac.PSE > um 1,54 Prozent auf 3.594,44 Punkte ab. Der Londoner Ftse 100 < UKX.ISE > verlor 1,14 Prozent auf 4.379,10 Zähler.

Technologiewerte stehen nach einer besonders schwachen Entwicklung an den US-Börsen und in Asien laut Händlern weiter im Fokus - die Nasdaq-Indizes schlossen jeweils auf Tagestief. Alcatel-Aktien < Pcge.PSE > < CGE.FSE > verloren 2,49 Prozent auf 10,18 Euro, Nokia < Nok1v.HSE > < Noa3.ETR > gaben 2,40 Prozent auf 9,36 Euro ab und Philips < Phia.ASX > < Phi1.FSE > fielen um 2,13 Prozent auf 19,33 Euro. Bei den Autoaktien verloren Renault-Aktien < Prno.PSE > < RNL.FSE > trotz positiv aufgenommene Juli-Absatzzahlen des japanischen Partners Nissan Motor < NJQ.SQ1 > < Nisa.FSE > in Paris um 1,23 Prozent auf 64,30 Euro.

In London brachen British Sky Broadcasting (Bskyb) < BSY.ISE > < BSB.FSE > nach Zahlen um 12,71 Prozent auf 525,50 Pence ein, nachdem schwache Neukundenzahlen die besser als erwarteten Quartalsergebnisse überschatteten. Aviva-Aktien < AV..ISE > < GU8.FSE > verloren wegen abschmelzender Nettovermögenswerte 3,81 Prozent auf 543,00 Pence. Die Halbjahreszahlen lagen über den Prognosen.

In Zürich verloren Credit Suisse Group < Csgn.VTX > < CSX.FSE > nach Zahlen 6,04 Prozent auf 38,90 Schweizer Franken. Die Aktie der zweitgrößten Schweizer Bank leidet Händlern zufolge unter dem Ausblick auf einen anhaltend großen Kostendruck vor allem im Investmentbanking-Geschäft. Die Zahlen zum Juni hätten die Erwartungen der Analysten übertroffen.

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